Cycling through a conflict zone- South Thailand

Kurz nachdem Hamish und ich in Auckland unseren Plan geschmiedet und die Flüge gebucht hatten, haben wir realisiert, dass wir durch eine Gegend fahren wollen, in der schon seit 2004 ein Konlikt herrscht. Auf der Internetseite des auswärtigen Amts wird immer noch davon abgeraten, die südlichsten Gebiete Thailands zu bereisen. Wir haben daraufhin viel im Internet gelesen, ein paar Blogs von anderen Touring Radfahrern durchstöbert und beschlossen, wie geplant Richtung Norden durch genau diese Region zu radeln und aufs Beste zu hoffen.

Unser letzter Stopp in Malaysia war Kota Bharu. Sehr bekannt sind dort der Central Market und der Night Market. Der Central Market war ein Highlight. Auch wenn es nicht der größte Market war, den ich bislang besucht habe, herrschte dort doch eine sehr besondere Atmosphäre. In der oberen Etage war neben Verkaufsständen der Food Court mit etlichen verschieden Gerichten und Snacks zum Probieren. Von dort konnte man auch in der Mitte des Gebäudes von oben das Geschehen bei den  Marktständen beobachten; eine Vielfalt an Farben, Gerüchen, Geräuschen und Geschehen.

Am 18.8. ging es dann die letzten paar Kilometer nach Thailand. Da wir noch einige malaysische Ringgit über hatten, die wir aufbrauchen wollten, gab es den Morgen ein riesen Frühstück, Cendol (eine Art Dessert Drink), ein Coconut Shake und Mittagessen innerhalb von wenigen Stunden. Das Gute ist, dass man kein allzu schlechtes Gewissen haben muss, weil man ja beim Radeln auch wieder ein paar Kalorien verbrennt.

Der Grenzübergang und die Kontrollen waren genauso unproblematisch und schnell, wie von Singapur nach Malaysia. Auch wenn es eigentlich nur die andere Seite vom Fluss war, über den wir die kleine Fähre genommen hatten, hat man relativ schnell gemerkt, dass man in Thailand ist. Plötzlich konnte man so gut wie kein Straßenschild, keine Plakate, Werbung oder Menü mehr lesen. Das Bestellen von Essen wurde dadurch deutlich erschwert, denn viele Leute, insbesondere in dem nicht touristischen Süd-Osten Thailands sprechen kein Englisch. Wenn nicht gerade jemand etwas bei dem Essensstand isst, wo man anhält, und man auf das Gericht zeigen kann, muss man auf Zutaten deuten, versuchen zu zeigen, dass man eine Portion von was auch immer haben möchte oder aufgeben und weiterziehen. Das thailändische Essen ist köstlich:) Es gibt viele Currys, Gemüse, Pad Thai und mein neuer Favourit grüner Papaya Salat. Da ich mich immer noch im “Schärfetraining” befinde, ist es manchmal schwer sich auf den Geschmack und nicht auf die Schärfe zu konzentrieren. Aber ich bin mir sicher, dass ich nach 2 Monaten hier in Thailand keine Probleme mehr haben werde.

Obwohl der Süden Thailands inklusive all der Orte, die wir passiert haben (Narathiwat, Pattani und Songkhla) wie erwähnt auch derzeit noch eine Konfliktzone ist, haben wir uns zu keinen Moment unsicher gefühlt. Man bekommt als weißer Tourist, insbesondere mit den Fahrrädern noch viel mehr Aufmerksamkeit als sonst, aber die Leute sind freundlich und schienen sehr aufgeregt gewesen zu sein, wenn sie uns gesehen haben. Eine Besonderheit auf der Strecke waren die etlichen, wie wir sie nannten, Checkpoints, die man passieren musste. Sie bestehen aus einer Art Aufbauten auf der Straße, die eine Verlangsamung des Verkehrs verursachen. Meistens wird auf eine Bahn reduziert und schwer bewaffnete Polizisten nehmen die Autos und Leute beim Vorbeifahren kurz in Augenschein. Richtig anhalten musste man nicht. Zusätzlich waren Kameras aufgebaut, sodass jedes passierende Fahrzeug gefilmt wurde. Den einen Tag haben wir 17 “Checkpoints” gezählt durch die wir gefahren sind.

Nach zwei langen Tagen über 100km haben wir in Songkhla zwei Tage Pause gemacht. Wir haben die Stadt erkundet, ich bin auf den Tangkuan Hill gegangen, auf dem ich so viele Affen wie noch nie zuvor auf einem Fleck gesehen habe und wir haben natürlich viel verschiedes lokales Essen probiert. Zudem war ich in meinem ersten großen Thailändischen Supermarkt. Supermärkte sind hier in Thailand seltener zu finden als in Malaysia, somit war selbst das ein ganz interessanter Trip. Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass sich der Preis für Peanutbutter hier verdreifacht hatte :(

Am 24.8.2017 ging es weiter nach Phatthalung. 6 Tage noch bis Hamish wieder zurück nach Neuseeland fliegt.
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Hamish and I had planned our route and had booked our flights to Asia while we were still in Auckland. Just shortly afterwards we realized that we were planning to cycle through a region in which there had been a conflict since 2004. On the website of the Ministry of Foreign Affaires they still recommend to not travel to the southernmost regions of Thailand. We did some research in the Internet, read some blogs of other touring cyclists and decided that we will however cycle northwards through exactly this region hoping for the best:)

Our last stop in Malaysia was Kota Bharu. Very well known are the Central Market and the Night Market. The Central Market was my little highlight. Although it was not the biggest market I have visited so far, it seemed like there was a very special atmosphere. On the upper floor in the builing  was the food court with several different dishes and snacks to try. From that level you could also observe the market in the center of the building from above; a variety of colors, smells, sounds and events.

On August 18 we cycled the last few kilometers to Thailand. Since we had some Malaysian Ringgit left which we wanted to get rid of, we had a huge breakfast, Cendol (a kind of dessert drink), a coconut shake and lunch within a few hours. The good thing is that you don´t have to worry that much about calories cause you´re burning it off again anyway.

The border crossing was as easy and fast as the one from Singapore to Malaysia. Even though it was only the other side of the river, where we had taken the small ferry across, you realised pretty soon that you are in Thailand. Suddenly you could read almost no road sign, no posters, advertising or menu anymore. Ordering food was much more difficult this way because many people, especially in the non-touristic South-East of Thailand, do not speak any English. If there is no one eating at the food stand you are stopping at and you can´t point at someones dish, you need to try pointing at ingredients or try to show that you want to have a portion of whatever they serve. The other option is to give up and move on. The Thai food is delicious :) There are lots of currys, vegetables, pad thai and my new favorite green papaya salad. Since I am still in my ´spice training´, it is sometimes difficult to focus on the taste more than the spicyness. But I am sure that by the end of my stay in Thailand I won´t have any trouble any more.

Although the southern part of Thailand, including all the places we passed (Narathiwat, Pattani and Songkhla) is as metioned still a conflict zone, we never felt unsafe. As a white tourist you get more attention as usual, especially on bicycles. But the people are friendly and seem to be very excited when they saw us. One thing which was special and new for me in that area were the checkpoint, as we called them, which we had to pass. It is a construction on the road, which causes the traffic to slow down. Mostly, it gets reduced to one lane and heavily armed police officers check the cars and the people briefly while they are passing. You didn´t need to stop though. Additional there were cameras built up so that each passing vehicle was filmed. One day we counted 17 “checkpoints” we passed.

After two long days of over 100km, we had two days off in Songkhla. We explored the city and of course we tried a lot of different local food. I went up Tangkuan Hill where there were as many monkeys as I´ve never seen before in a spot. I also went to my first big Thai supermarket. Supermarkets are more rare in Thailand than in Malaysia, so that even this trip was quite interesting. To my regret, I found out that the price for Peanutbutter had tripled here:(

On 24.8.2017 we carried on to Phatthalung. 6 days left until Hamish flies back to New Zealand.

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The sound of the mosques and a total of 20.000km

Ich bin schon lange nicht mehr für eine so lange Zeit auf einer Straße gewesen, die so flach ist, wie die entlang der Ostküste Malaysias. Nur die ersten zwei Tage in Malaysia, als wir durch die vielen Palmölplantagen gefahren sind, hatten wir die altbekannten ´rolling hills´. Die restliche Zeit war die Straße flach.

Wir haben oft versucht, die verkehrsärmeren Nebenstraßen zu nehmen. Aber auch wenn wir auf die „Hauptstraße“ ausweichen mussten, waren die Autofahrer zu 95% sehr rücksichtsvoll. Aufpassen musste man nur, wenn einem plötzlich auf seiner Seite auf dem Seitenstreifen ein Moped entgegengesetzt der Fahrtrichtung entgegen kam. Viele Leute machen das, um von einer abgehenden Seitenstraße zur nächsten zu gelangen, ohne zweimal die gesamte verkehrsreiche Straße, inklusive einer bordsteinähnlichen ziemlich hohen Mittelbarriere überqueren zu müssen. (Das ist nur eine Vermutung) Da wir in Asien sind und alles erlaubt zu sein scheint, passen wir uns natürlich an und verhalten uns dementsprechend genauso regelfrei im Straßenverkehr. Manchmal erscheint das ganz praktisch.

Die Staatsreligion in Malaysia ist der Islam. Eine Sache, die einem daher in dem Land auffällt, sind die Moscheen. Egal wo man sich im befindet, man scheint immer in der Nähe einer Moschee zu sein. Ganz nach dem Motto, wenn man sie nicht sieht, dann hört man sie. Während meiner Zeit in Malaysia habe ich mich total an den Gebetsgesang gewöhnt. Mehrmals am Tag hört man ihn aus der Ferne oder ganz aus der Nähe. Früh am Morgen war es der Klang, zu dem man aufgewacht ist.

Mit dem Rad durch Malaysia zu fahren, war insgesamt eine sehr gute Erfahrung. Die Menschen hier waren freundlich und hilfsbereit. Man hat gemerkt, dass in vielen Gegenden, gerade in den kleinen Dörfern, durch die wir auf schmalen Nebenstraßen gefahren sind, Touristen nicht das Alltägliche sind. Leute scheinen aufgeregt zu sein und sich zu freuen, jeder grüßt einen freundlich und ein paar Leute wollten sogar ein Foto mit uns. Einmal hat uns ein Auto auf der Schnellstraße überholt und ist in einiger Entfernung auf den Seitenstreifen gefahren. Als wir dann an ihm vorbeigefahren sind, wurden wir mit dem Handy aus dem Fenster gefilmt, solange bis der Fahrer uns dann nochmals überholt hatte und wir freundlich gewunken haben. Wir sind schon eine Rarität;)

16 Tage, inklusive Pausentage haben wir gebraucht, um von Singapur nach Kota Bharu, der nördlichsten Stadt an der Ostküste Malaysias zu fahren. Die Zeit scheint nur so geflogen zu sein. Gerade hatte man sich an Gegebenheiten, Preise oder ein paar Vokabeln gewöhnt und wusste sich zurecht zu finden, da war man auch schon am anderen Ende von Malaysia.

Ein kleines Highlight, insbesondere auf meine gesamte Reise bezogen, war, dass ich nach etwas mehr als 1,5 Jahren auf meinem Fahrrad in Malaysia nun endlich die Gesamtkilometerzahl von 20.000km erreicht habe.


It is a long time ago since I have been on a road as flat as the one along the east coast of Malaysia. Only the first two days while cycling through the palm oil plantations in the south of Malaysia, we were facing the well-known ‘rolling hills’. North from there the road were as flat as a pancake. We were often able to find small backroads with not much traffic on. But even if we needed to go back on the main road, 95% of the drivers were very considerate. You just had to be careful when suddenly a motorcycle sped towards you on the shoulder on the wrong side of the road. I guess many people are doing this to get from one small side road to another without having to cross the entire busy street twice, including a fairly high middle barrier. Since we are in Asia and everything seems to be allowed on the roads, we of course adjust ourselves and try to act like there are traffic rules. Sometimes it seems quite convenient.

The state religion in Malaysia is the Islam. One thing that strikes you in this country are the mosques. No matter where you are, you always seem to be near a mosque. If you can´t see them, you can at least hear them. During my time in Malaysia, I got used to the prayer call. Several times during the day you can hear it from a distance or from nearby. Early in the morning it was the sound you woke up to.

In total cycling through Malaysia was a very good experience. The people here were friendly and helpful. We noticed that in many areas, especially in the small villages we cycled through on narrow side streets, tourists are not part of the everyday life. People seem to be excited and happy, everyone says hello and a few people even wanted a photo with us. Once there was a car stopping further ahead on the side of the highway after overtaking us. When we cycled past, I saw that he was filming us with his phone out of the window. He passed us a second time still filming and we friendly waved at him. We are a real rarity;)

Cycling from Singapore to Kota Bharu which is the northermost city on the east coast of Malaysia took 16 days including a few days off. It seemed like the time flew by so fast. I just started to grow accustomed to culture, prices and some vocabulary, as well as finding my way around. But suddenly we had already reached the other end of Malaysia.

A small highlight, especially referred to my entire trip, was the fact that after a little more than 1.5 years on my bicycle, I finally reached the total mileage of 20,000km in Malaysia.

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Little Brompton gives up

Wie in meinem vorherigen Blogeintrag erwähnt, ist es ziemlich heiß hier und das Klima ist tropisch und schwül. Wir haben uns also angewöhnt, wie ich es schon “damals” in Costa Rica gemacht hatte, früh zu starten und die Mittagshitze zu vermeiden. So sind wir morgens vor der Sonne und allen anderen auf der Straße, was ziemlich angenehm ist und können guten Gewissens gegen 9/ 10 Uhr für eine Weile stoppen, wenn es zu warm wird.

Malaysia ist ein ziemlich günstiges Land zum Reisen. Die Gesamtkosten von 25$AUS, die ich in Australien für die gesamten drei Monate für Übernachtungen ausgegeben habe, kann ich dennoch nicht toppen. Da es hier in der Hitze nach einem schweißtreibenden Tag auf dem Rad nicht sehr angenehm ist zu zelten, haben wir bislang nachts ein Zimmer genommen. Die Preisspanne dafür liegt bis jetzt zwischen 7€ und 15€ pro Nacht für uns Beide zusammen, größtenteils für ein Zimmer mit Bad und Klimaanlage. Um die Energiereserven wieder aufzufüllen stoppen wir meistens 3 mal am Tag in einen der vielen kleinen Restaurants am Straßenrand. Dort geben wir im Durchschnitt 2-3 € für Essen +Getränk für uns Beide aus. Für mich ist es auf dieser Reise eine ganz neue Erfahrung nicht zu kochen und keinen Haferschleim zum Frühstück zu haben. Manchmal ist es sogar ziemlich schwer, wenn man hungrig und erschöpft vor dem riesen Menü steht, was man anfangs nur halbwegs lesen konnte und entscheiden soll, was man essen möchte. Zum Frühstück ist das malaysische Brot, Roti Canai genannt, sehr lecker. Es wird aus Wasser, Mehl, Öl und Salz hergestellt, sieht aus wie ein Pfannkuchen und man bekommt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es wird beispielsweise mit Ei, Banane, Sardinen, süß oder ohne alles gebraten. Serviert wird es mit es mit Dahl (indischer Soße aus Linsen hergestellt) oder mit der Soße von einem Curry.

Schon den ersten Tag, nachdem wir die Grenze überquert hatten, schwächelte Hamishs Fahrrad leider ein bisschen. Hamish hatte sich entschieden sein faltbares Brompton Fahrrad mitzunehmen, falls er auf Grund seines Fußes auf den Bus umsteigen muss. Er war schon vorher einmal damit getourt, als das Rad noch etwas jünger war. Diesmal schien es nach und nach den Geist aufzugeben.
Tag 1: Eine Speiche hinten gebrochen
Tag 2: Eine Speiche vorne, eine Speiche hinten gebrochen
Tag 3: Pausentag, beim Speichen einstellen, eine Speiche vorne gebrochen
Somit waren die mitgebrachten Ersatzspeichen aufgebraucht. Am Tag 4 haben wir Fahrräder getauscht, da ich ein paar Kilo leichter bin und es die Speichen vielleicht ein bisschen entlasten würde. Als wir nach 50km zum Frühstück gestoppt haben, sind plötzlich ohne, dass auch nur einer auf dem Rad saß, zwei Speichen hinten gebrochen. Game over. Ein Plan B musste her. Hamish ist mit dem Bus nach Kuantan, der nächst größere Stadt an der Ostküste gefahren und ich bin mit dem Fahrrad weiter. Nach meinem bislang längsten Tag auf meinem gesamten Trip (143km) bin ich schon am nächsten Tag ebenfalls in Kuantan angekommen. Nach etwas Hin-und Herüberlegen haben wir am Montag dann einen Tagesausflug mit dem Bus nach Kuala Lumpur, der an der Westküste gelegenen Hauptstadt,  gemacht. Hamish hat ein neues Fahrrad gekauft und sein altes nach Hause geschickt. Am Dienstag ging es also weiter, Hamish auf seinem neuen, pinken, vielleicht auch lila farbenden Brompton(es war im Angebot).
Wir sind bis Chareting gefahren, wo mich dann endgültig eine dicke Erkältung eingeholt hat. Wir haben daraufhin in dem kleinen Ort zweieinhalb Tage Pause gemacht, bevor es Freitag noch ziemlich verschnupft weiter ging. Ich kann einfach nicht still sitzen.


As mentioned in my previous blog entry, temperatures are pretty high here and the climate is tropical and muggy. To avoid the midday heat we aimed for an early start as I also did when I was in Costa Rica. This way we are on the road before the sunrise and any other traffic which is quite pleasant. As soon as it gets to hot around 9/10 am we can stop for a while and already have done a few kilometers.

Malaysia is a fairly inexpensive country to travel. The total cost of 25 AUS$  that I´ve spent on accommodation in Australia for the entire three months is hard to beat though. Since it is not very pleasant to camp in the heat after a sweaty day on the bike, we so far stayed in hotels every night. The price range is between 7 € and 15 € per night for both of us, mostly for a room with bathroom and air conditioning. To replenish our energy reserves, we usually stop three times a day at one of the many small restaurants along the road. There we spend an average of 2-3 € for food + drinks for both of us. For me it is a whole new experience on this trip not to cook and to not have my oatmeal in the morning for breakfast. Sometimes you are standing infront of a huge menu though which you can only read halfway through, beeing hungry and exhausted. Then it is quite hard to decide what you want to eat. For breakfast I really enjoy having the Malaysian bread, called Roti Canai. It is very delicious. It is made from water, flour, oil and salt, looks like a pancake and you get it in different variations. It is for example fried with eggs, banana, sardines or you can have it sweet or just plain. It is served with dahl (Indian sauce made out of lentils) or with sauce of a curry.

The first day, after we had crossed the border to Malaysia, Hamish unfortunately started to have some trouble with his bicycle. He had decided to take his foldable Brompton bicycle, so that he could easily take a bus in case he starts feeling pain in his foot. He has been touring with his Brompton before but that was a couple of years ago. This time it seemed like the little Brompton was giving up.
Day 1: One broken spoke in the backwheel
Day 2: One broken spoke in the frontwheel, one broken spoke in the backwheel
Day 3: Day off. While adjusting his spokes one spoke in the frontwheel broke
By now all the spare spokes he had brought along were exhausted. On day 4, we changed bicycles. I’m a few kilos lighter so we were hoping to maybe relieve the spokes a little bit. When we stopped for breakfast after 50km, two spokes suddenly broke even though at that moment none of us was actually sitting on the bike. Game over…time for a Plan B. Hamish took the bus to Kuantan, the next largest city on the east coast. I carried on by bicycle. After my longest day on my entire trip (143km) I already arrived the next day in Kuantan as well. On Monday after some research we made a day trip with the bus to Kuala Lumpur, the capital located on the west coast. Hamish bought a new bike and sent his old one home. This way we were back on the road on Tuesday, Hamish on his new, pink, maybe purple-colored Brompton (it was on special).

We cycled to Chareting, where I got a bad cold. It forced us to take a break for two and a half days in the small town. On Friday we finally continued, me still not feeling very well but I just can not sit still.

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Singapore- Gateway to Malaysia, my 11th country

Für alle Leute, die noch nie in Asien waren (wie ich), soll Singapur die „sanfte Art und Weise sein“, anzukommen. Es ist eine sehr moderne, saubere und entwickelte Stadt, in der man trotzdem Wohnviertel und Lebensweisen unterschiedlichster Art findet. Während unserer drei Tagen dort, haben wir versucht so viele Gegenden, wie möglich zu erkunden und uns an die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen.

Um vom Singapur nach Malaysia zu kommen, gibt es zwei Möglichkeiten. Man fährt entweder über die Brücke, die die beide Länder miteinander verbindet oder man nimmt ein Boot von der nördlichen Spitze Singapurs nach Malaysia. Wir haben uns für das Boot entschieden, was jedoch die Besonderheit hat, dass es zu keinen geregelten Zeiten abfährt. Sobald zwölf Leute am kleinen Fährenterminal erscheinen, geht es los. Wie hatten Glück, dass wir nach schon 1,5 Stunden mit nur 3 Leuten losgefahren sind. Normalerweise muss jemand die Kosten für die fehlenden Gäste übernehmen, wenn man eher ablegen möchte. Vielleicht hatte der Bootfahrer ja aber Feierabend oder eine Verabredung in Malaysia, wer weiß. Die Einreise in mein nun schon elftes Land war super einfach. Es wurde weder nach Einreisegrund, Dauer oder Adresse gefragt, geschweige denn wurde das Gepäck kontrolliert. So ging das ganze wenigstens schön flott.

Die Temperatur draußen hatte sich durch die 45-minütige Bootsfahrt nicht sonderlich geändert. In der prallen Mittagshitze haben wir also unsere ersten Kilometer in Malaysia zurückgelegt. Schnell aufgefallen ist, dass die südliche Ostküste Malaysias durch Palm-Öl Plantagen geprägt ist. Für etliche Kilometer sieht man einfach eine Palme nach der Anderen. Wenn man so vor sich hin fährt stellt man sich dann auf einmal die Frage, aus welchem Teil der Palme wohl das Öl gewonnen wird. Obwohl sich die Palmen auf den Feldern in der Größe unterschieden haben und wir zuerst vermutet haben, dass vielleicht der ganze Baum zur Gewinnung gefällt werden muss, lagen wir falsch. Es sind die Früchte, die geerntet werden und aus denen das Öl gewonnen wird.

Nach einem langen ersten Tag, glücklich, zurück auf dem beladenen Fahrrad, hat das Essen und erst recht meine künstlich aromatisierte Bananenmilch, die ich einfach kaufen musste, gleich doppelt so gut geschmeckt.


For all the people who haven’t been to Asia (like me), Singapore is supposed to be the “gentle way” to arrive. It is a very modern, clean and developed city, where you can still find a lot of different urban areas and different lifestyles. During our three days there, we tried to explore as many areas as possible and we also attempted to get used to the extreme heat and humidity.

There are two ways to get from Singapore to Malaysia. You can either go over the bridge which is connecting the two countries or you take a boat from the eastern tip of Singapore to Malaysia. We decided to take the boat even though it had the downside not having a fixed schedule – it leaves as soon as there are twelve people ready to leave at the small ferry terminal. We were lucky that we only had to wait 1.5 hours, departing with only 3 people. Normally, someone has to pay the costs for the missing passengers if you want to leave before there are 12 passengers. Perhaps it was the last ride for the captain that day or he had an appointment in Malaysia… who knows. The entry into my 11th country was super easy. The officer didn´t ask for the reason to enter Malaysia, nothing about how long we were going to stay or an intended address.. and our bags didn´t get checked either. So we sped through customs very quickly.

We started our cycled our first kilometers in the blazing Malaysian midday heat. We noticed soon that the southern east coast of Malaysia is dominated by palm oil plantations. For a kilometers on end you see palm tree after palm tree. While we were riding along we began to wonder from which part of the palm tree the oil is extracted. Because I saw quite a few fields with different sized palm trees along the way, I first guessed that perhaps the whole tree is felled for extraction. It turned out I was wrong. It is the fruit that is harvested and from which the oil is extracted.

After a first long day back on my loaded bicycle, the food, and even more so, my artificially-flavored banana milk, which I had to buy when I layed eyes on it, tasted twice as good.

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