Canberra- 3 days off+ 3 days mountainbiking

Nach meinen zwei wohlverdienten Pausentagen in Jindabyne, in denen ich mich wirklich kaum bewegt hatte, war ich am Mittwoch, dem 12.4. wieder auf meinem Radl. Froh darüber, dass ich den Schnee, der auf den umliegenden Bergen gefallen war, verpasst hatte, war der erste Tag dennoch ein bisschen zäh. Meine Muskeln waren noch nicht ganz so glücklich darüber wieder arbeiten zu müssen aber es dauerte nicht lange bis ich zurück in meiner „Routine“ war.

Ich bin auf Empfehlung von meinem Host, Syd, Richtung Adaminaby gefahren, um dann auf einer nicht so viel befahrenen Nebenstrecke nach Canberra zu gelangen. Landschaftlich war der Abschnitt nicht ganz so besonders. Kühe, Schafe, Wiesen aber riesig große Gesteinsbrocken nördlich von Jindabyne, die ganz interessant aussahen. Mir sind während dieser Tage besonders die schön herbstlich gefärbten Bäume aufgefallen. So langsam wird es auch in Australien Herbst und wenn man nicht gerade von Eukalyptusbäumen umgeben ist, dann sieht und riecht man das auch:) Herbst meint aber auch, dass es in höheren Lagen, in denen ich nun immer noch unterwegs war, nachts auch ziemlich kalt werden kann. Die Nacht vor Canberra hatte ich auf dem Mt. Clear Campground mein Zelt aufgeschlagen. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen, dafür aber umso mehr Kängurus. Einige davon waren meiner Meinung nach ein bisschen zu neugierig und zutraulich, als sie auf einmal 3 Meter entfernt von mir waren und sich nicht wirklich irritieren lassen haben. Als ich an meinem kleinen Lagerfeuer saß, wurden meine Taschen inspiziert und nachts im Zelt konnte ich ein Känguru gleich daneben Gras futtern hören. Natur pur:) Wer braucht schon volle Caravan Parks.
Nachts wurde es so kalt, dass mein „alter“ Schlafsack nicht mehr ganz ausgereicht hat und morgens sogar das Wasser in meiner Trinkflasche am Rad gefroren war. Mit etwas Schlafmangel ging es also am nächsten Tag weiter bis nach Canberra, wo ich mich mit Amy getroffen habe.

Amy hatte ich mit meiner Schwester zusammen in Neuseeland kennen gelernt, als sie dort ebenfalls auf einer kleinen Radreise war. Sie wohnt in Canberra, AUS und hatte angeboten, dass ich sie besuchen kommen könnte. Ich war drei Tage, genau über ihr freies Osterwochenende da, sodass wir was zusammen unternehmen konnten. Was liegt da näher als Fahrradfahren?;) Wir sind jeden Tag mit dem Mountainbike unterwegs gewesen, was riesigen Spaß gemacht hat. Es war seit Kanada mein zweites Mal insgesamt auf einem Mountainbike, doch nachdem ich mich an das Fahrrad gewöhnt hatte und ein bisschen rumprobiert habe, lief es auch bei mir ganz gut. Die Beinmuskeln sind schließlich da, um den Berg hochzukommen, alles andere ist Übungssache.
Für mich steht auf jeden Fall fest, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich mit einem Mountainbike unterwegs war.
Meine drei Tage mit Amy in Canberra habe ich sehr genossen. Viel  Mountainbiken, gutes Wetter, gutes Essen, kaltes Bier und es tat gut einfach ein bisschen Zeit mit einer Freundin zu verbringen:)

Von Canberra aus ging es am Dienstag, dem 18.4. für mich weiter. Sydney war nun nicht mehr weit. Ich bin geradewegs nach Norden gefahren, um mit einem kleinen Umweg durch die Blue Mountains dann Richtung Osten nach Sydney zu fahren. Es ist eine ziemlich atemberaubende Landschaft, die man von verschiedenen Aussichtspunkten zu sehen bekommt. Leider ist es auch ein ´Must-Do´ für all die Touristen hier, sodass es super überlaufen war. Von Katoomba aus habe ich dann am Sonntag den Zug bis nach Sydney rein genommen, wo ich relativ nah zur Central Station für ein paar Tage bei einem Warmshower host unterkommen kann.

Dann wollen wir mal die nächste Großstadt erkunden..


After my two well-earned rest days in Jindabyne, where I had hardly even moved, I got back on my bike on Wednesday 12 April. While I was happy that I had missed the snow that had fallen on the surrounding mountains, the first day was still a bit tough. My muscles were not happy to have to work again, but it was not long before I was back into my “routine”.

On the recommendation of my host, Syd, I cycled first towards Adaminaby and then on an infrequently travelled road up to to Canberra . Scenically, this section was not really special: Cows, sheep and meadows… but some huge giant rock boulders north of Jindabyne looked quite interesting. One thing I noticed and liked were the beautiful autumn-colored trees. Even in Australia its slowly becoming autumn and if you are not surrounded by eucalyptus trees, then you can see and smell that as well:) Autumn also means that it can get quite cold at high altitudes. The night before I got to Canberra, I had pitched my tent at Mt. Clear Campground. I was the only person around, but there were many kangaroos. I found some of them a bit too curious and trusting  when they suddenly were three meters away from me and not really bothered by my presence. They inspected my bags as I sat at my small camp fire and at night in the tent I could hear a kangaroo right next to me eating grass. Pure nature :) Who needs full caravan parks? At night, it got so cold that my “old” sleeping bag was no longer quite warm enough, and even the water in my drinking bottle on the bike was frozen in the morning. The next day, after a short night, I rode on to Canberra, where I met Amy.
I had met Amy with my sister in New Zealand where she was also on a small bike trip. She lives in Canberra and said that I could visit her there. I was there for three days at exactly the time of her Easter holidays, so we could do stuff together. What is closer than cycling?;) We went mountain biking every day which was a lot of fun. It was my second time on a mountain bike since Canada, but after I had become accustomed to the bike and after trying a few things, it went well. I surely have the muscles in my legs to get up a mountain, for everything else it just needs a little bit of practice. I will definitely be mountain biking again. I really enjoyed my three days in Canberra with Amy. A lot of mountain biking, good weather, good food, cold beer and it was great to spend time with a girlfriend :)

I left Canberra on Tuesday 18 April. Sydney wasn´t too far away anymore. I cycled straight up north to take a small detour through the Blue Mountains before heading east to Sydney. It is a breathtaking landscape which can be admired from many different view point. It is also a ‘must-do’ for all the tourists so unfortunately it is very crowded. On Sunday I took the train from Katoomba to Sydney, where I can stay relatively close to the Central Station with a Warmshower host for a few days.
Time to explore the next big city in Australia…

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Unexpected beauty and a few climbs in the Australian Alps

Die Australischen Alpen- wie der Name schon sagt, handelt es sich um die Alpen, sprich, Berge, Hügel, Anstiege und Abfahrten. Das Radfahren die letzten zwei Wochen, insbesondere die letzte Woche war teilweise ziemlich anstrengend. Ich habe mich insgesamt einige Tausend Höhenmeter hochgekämpft aber wurde immer wieder von der unerwarteten Schönheit der Landschaft überrascht und damit belohnt.

Von Melbourne aus bin ich Richtung Norden nach Yea gefahren. Es hatte eine Weile gedauert bis ich es endlich aus den Randbezirken von Melbourne herausgeschafft hatte. Die Häuser und Siedlungen sind aber irgendwann der in großen Teilen unberührten Natur und dem Farmland gewichen. Ich habe es sehr genossen, wieder auf dem Rad zu sein und mich gefreut, dass es weiter geht. Das Fahren war die ersten Tage relativ entspannt, auch wenn es ziemlich warm war. Es war nicht ganz so viel Verkehr auf den Straßen unterwegs, die ich genommen habe. Das war sehr angenehm. Ab Yea bin ich auf dem ´Great Victorian Rail Trail´ bis nach Mansfield gefahren, wobei mich nur der Wind ein bisschen ausgebremst hat. Von Mansfield ging es über Tolmie, wo ich spontan einen Pausentag eingelegt habe, über Whitfield nach Lake Buffalo, Myrtleford und Bright. Man lernt immer wieder, dass man sich nicht bei einem „Nichtradfahrer“ nach dem besten Weg oder der Beschaffenheit der Straße erkundigen sollte. Nach der Auskunft eines netten Herrn im Laden in Whitfield sollte die Straße, die ich als Abkürzung zum Lake Buffalo nehmen wollte größtenteils flach sein. Ein paar Anstiege und Kurven würde ich wohl vorfinden, die Straße an sich sei Schotter, aber gut und ich müsste wirklich mit keinen steilen Hügeln rechnen. Ich wurde eines besseren belehrt. Er lag richtig damit, dass ich keine steilen Hügel hochfahren musste: Ich habe mein Rad nämlich alle steilen Hügel hochgeschoben und davon gab es einige. Man lerne wieder: Straßen sind nie flach! Und es geht nie immer nur bergab! ;)

Die Vogelvielfalt und die Tierwelt hier sind immer noch sehr faszinierend. Die ganze Zeit ist man umgeben von Papageien, Kakadus, Kookaburras und anderen interessanten Vögeln. Zudem sieht man auf dem Rad unglaublich viele Kängurus, weil man langsamer und leiser unterwegs ist.

Von Bright ging es für mich über Mt. Beauty nach Falls Creek. Das war einer meiner anstrengendsten Tage in den letzten zwei Wochen. Ich habe in 62km 2057 Höhenmeter überwunden und war abends doch ziemlich geschafft aber sehr stolz und happy, als ich in Falls Creek angekommen war, wo es auf ca.1500m deutlich kühler war. Die nächsten Tage bin ich über Omeo Richtung Süden gefahren und habe mich ab Bruthen wieder Richtung Norden vorgearbeitet. Es waren weiterhin viele Höhenmeter, die ich immer wieder hoch und runter fahren musste. Die Landschaft war allerdings einfach unglaublich und es ist hier super einfach Campingspots zu finden. Ich hatte mich entschlossen, eine etwas abgelegenere Straße, den Barry Way, hoch nach Jindabyne zu nehmen. Eine geniale, größtenteils aus Schotter und nicht viel befahrene, aber doch deutlich anspruchsvolle Straße. Leider hatte ich mich ein bisschen übernommen. Ich hätte zwischendurch einen weiteren Pausentag einlegen sollen, aber habe gedacht, dass ich es schon packe. Mein Körper hat allerdings am letzten Tag auf dem Weg nach Jindabyne etwas gestreikt. Ich konnte nicht mehr und war unglaublich erleichtert und froh, als ich völlig erschöpft auf einem langen Anstieg von einem glücklicherweise vorbeikommenden Auto die letzten 45km nach Jindabyne mitgenommen wurde. Zudem war das Wetter in der letzten Stunde umgeschlagen und es war ein Sturm aufgezogen. Glücklich über Tee und eine warme Dusche bin ich bei meinem Warmshower host Syd angekommen. Die Nacht habe ich definitiv gut geschlafen, 10 Stunden, eingekuschelt in 3 Bettdecken. Es folgten zwei sehr sehr entspannte Pausentage. Morgen geht es weiter.


The Australian Alps, as the name implies, is made up of Alps, mountains, hills, ascents and descents. The last two weeks of cycling, especially the last week, have been quite exhausting. I had to climb many thousands of vertical meters, but I was motivated and rewarded by the unexpected beauty of the landscape.

From Melbourne I headed north to Yea. It took a while before I finally managed to escape Melbourne’s border districts. Leaving the houses behind I was riding towards untouched nature and farmland. I really enjoyed being back on the bike and was happy to continue the journey. The first few days of riding were relatively relaxed, even with the warm weather. The lack of much traffic on the roads that I had chosen made the riding pleasant. From Yea I took the ‘Great Victorian Rail Trail’ to Mansfield, with only the wind slowing me down a little. From Mansfield I went to Tolmie (where I spontaneously took a day off) via Whitfield to Lake Buffalo, Myrtleford and Bright. Again I realised that it is never a good idea to ask “non-cyclists” about what is the best route to cycle or about the conditions of upcoming roads. A nice man in a shop in Whitfield told me that the road I wanted to ride as a shortcut to Lake Buffalo would be mostly flat. I could expect a few climbs and the road would be gravel, but I should not really expect any steep hills. How wrong he was! He was correct that I didn’t have to ride up any steep hills… they were so steep that I had to push my bike up them! I learnt again: roads are never flat! And they never only go downhill! ;)

The diversity of birds and animals is still very fascinating. I am always surrounded by parrots, cockatoos, kookaburras and other interesting birds. You also get to see a lot of kangaroos by bike because you travel slow and quiet.

From Bright I rode through Mt. Beauty to Falls Creek. This was one of the most exhausting days in the last two weeks. Arriving in Falls Creek I was pretty much out of energy, yet happy and proud, after climbing 2,057 vertical meters in 62km. Falls Creek was much cooler at an altitude of about 1500m. Over the next few days I rode south through Omeo to Bruthen, from where I headed north again. There were still many hills to climb in this area keeping the vertival meters which I climed each day quite high. The scenery was simply incredible and it was very easy to find places to camp. I had decided to take a more remote road, Barry Way, up to Jindabyne. Barry Way is predominantly gravel road and not very busy – it was pleasant but still very demanding. Unfortunately, I went a little bit over my limit. I should have had another day off, but I thought I would be able to do it. On the last day riding to Jindabyne, however, my body struggled. I couldn´t go any further and was incredibly relieved and glad when a car stopped while I was doing a long climb. They were so kind to give me a ride for the last 45km to Jindabyne. The weather had also changed over the last hour and a storm was moving in. I was glad to arrive at my warmshowers host Syd’s place and have a cup of tea and a hot shower. I definitely slept well that night – a full 10 hours, cuddled into 3 duvets. This was followed by two very relaxed rest days. Tomorrow I will continue.

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Melbourne, Great Ocean Road and a delayed departure

Melbourne ist riesig. Schon die Strecke mit dem Rad vom Flughafen zu Alee´s Haus (ein Freund einer Freundin, wo ich übernachten konnte) hat gefühlt eine halbe Ewigkeit gedauert. Ich bin 30km gefahren aber habe noch nicht mal ein Drittel von Melbourne durchquert. Die Stadt hat knapp über 4 Millionen Einwohner, was der Gesamteinwohnerzahl von ganz Neuseeland entspricht. Nicht schlecht!
Ich habe zwei Tage damit verbracht verschiedene Bereiche der Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Melbourne hat einige schöne Ecken und ist gefüllt mit Lifestyle, Kultur, Kunst, Cafés, Bars und Restaurants zum geselligen Zusammenkommen. Die Innenstadt scheint egal zu welcher Tageszeit voll mit Menschen zu sein. Leute, die mit Kamera als Touristen die Stadt erkunden, andere, die gestresst zur Arbeit oder einem Termin eilen, die bummeln gehen oder sich mit Freunden treffen. Es hat Spaß gemacht, sich einfach irgendwo entspannt hinzusetzen und die unterschiedlichsten Charakteren zu beobachten. Ich muss gestehen, dass mir zwei Tage im Großstadtgetümmel dann aber auch schon wieder gereicht haben. Samstag war ich mit Alee im Dandenong Ranches NP wandern, 10 km inklusive ersten Bekanntschaften mit Australiens Vogelvielfalt und dem Bestaunen von riesigen Eukalyptus Bäumen. Einige von euch denken sicherlich gleich an die ganzen giftigen Tierchen, von denen es in Australien nur so wimmeln soll und wodurch es hier so gefährlich sein soll. Nicht ganz so schlimm aber ähnlich sahen meine Gedanken über Australien auch aus, als ich hier ankam. Nach ein paar Gesprächen mit Einheimischen, und einer Freundin, die hier im Bereich Biologie und Tour Guiding arbeitet, hat sich jedoch relativ schnell herausgestellt, dass Australien nicht ganz so gefährlich ist, wie manch einer denkt. Natürlich soll es hier, verglichen zu anderen Ländern, die meisten giftigen Tiere geben, aber das heißt noch lange nicht, dass sie überall sind und nur auf einen warten. Mit einigen „Vorsichtsmaßnahmen“ kann man auch in Australien bedenkenlos in der Natur unterwegs sein und auf Erkundungstour gehen.

Montag hatte ich Lauren, die mit ihrer kleinen Familie in der Nähe von Melbourne wohnt, besucht. Mit ihr hatte ich 2011 in Kanada auf meiner interessantesten und schönsten Farm gearbeitet – The Outpost at Warden Rock, in the middle of nowhere in the Rocky Mountains. Es war wieder toll jemanden nach einer so langen Zeit wiederzusehen und es tat gut in Erinnerungen zu schwelgen und an bestimmte Momente zurückzudenken. Was für unglaubliche 3 Wochen ich damals doch auf dieser Farm verbringen durfte:)
Mittwoch bin ich dann, begleitet von meinem Host Alee, mit dem Zug nach Geelong gefahren, um von dort aus mit dem Fahrrad die Great Ocean Road bis Warrnambool zu fahren. 3,5 Tage entlang eines wunderschönen Abschnitts der Küste, südwestlich von Melbourne. Der kleine Ausflug hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Manche Abschnitte der Küste haben mich sehr an Teile der Westküste der USA erinnert, nur, dass ich diesmal mit Kangaroos gefrühstückt habe, ein paar Koalas in den Bäumen entdecken konnte und Papageien und Kakadus umhergeflogen sind.

Leider ist in den paar Tagen mein Gepäckträger wieder gebrochen, das dritte Mal und wie schon die letzten beiden Male, genau an der selben Stelle. Da wir erst Samstag Abend zurück in Melbourne waren und Sonntag eine Reparatur nicht möglich war, musste ich bis Montag warten. Ich hatte Glück, dass die Werkstatt sich gleich den Tag Zeit genommen hat, sodass ich meinen Gepäckträger abends wieder abholen konnte. Sachen gepackt, mit heilem und verstärktem Gepäckträger und voll neuer Energie ging es Dienstag also endlich los. Auf in die Autralischen Alpen…


Melbourne is huge. Even the bike trip from the airport to Alee’s house (a friend of a friend, with whom I could stay) seemed to take forever. I cycled 30km but had not even crossed a third of Melbourne. The city has just over 4 million inhabitants, which is similar to the total population of New Zealand. Not bad! I spent two days exploring different areas of the city by bike. Melbourne has some nice areas and is filled with lifestyle, culture, art, cafes, bars and restaurants for social gatherings. The city center seems to be full with people at all times of the day: Tourists with their cameras exploring the city, workers who are stressed to get to work or an appointment, and others taking a stroll or meeting with friends. It was fun to just relax and people-watch. I have to confess that two days in a big city like this was enough for me. On Saturday I went on a 10km hike with Alee in the Dandenong Ranges National Park which included my first encounters with Australia’s bird diversity and amazing giant eucalyptus trees. Some of you will surely be thinking of all the dangerous poisonous animals that are said to be swarming throughout Australia. I had similar thoughts when I arrived here, but it is not as bad as it seems. After a few conversations with locals and a friend who works here in the field of biology and as a tour guide, it quickly became clear that Australia is not quite as dangerous as many are lead to believe. Of course there are some of the most poisonous animals in the world, but that does not mean that they are everywhere, waiting in anticipation for a victim to arrive. With some precautions you can safely explore the nature of Australia.
On Monday I visited Lauren, who lives with her family near Melbourne. In 2011 I worked with her in Canada on my most interesting and beautiful Wwoofing farm – The Outpost at Warden Rock, in the middle of nowhere in the Rocky Mountains. It was great to see her again after such a long time and it was good to reminisce and think back to certain experiences. What an incredible 3 weeks I had on that farm back then :)

On Wednesday, my host Alee and I caught a train to Geelong to ride the Great Ocean Road to Warrnambool – 3.5 days along a beautiful section of the coast, south-west of Melbourne. The small excursion was definitely worth it. Some sections of the coast reminded me of parts of the West Coast of the USA, except that this time I had breakfast with kangaroos, discovered koalas up in the trees and parrots and cockatoos flew close by.
Unfortunately, during this ride, my rear rack broke for the third time, and in exactly the same place as it had broken before. Since we only got back to Melbourne on Saturday night and a repair was not possible on Sunday, I had to wait until Monday to get it fixed. I was lucky to find a workshop that had time to fix it during the day and I picked up the repaired rear rack in the evening. With my belongings packed, a strong, reinforced rear rack, and newfound energy, I was finally ready to leave on Tuesday. Australian Alps here I come…

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