Changeable weather around the East Cape

Von Tauranga sollte es weiter Richtung Osten zum östlichsten Punkt Neuseelands, The East Cape gehen. Es ist einer der abgelegensten Orte Neuseelands und es ist der Punkt, wo man als aller erstes die Sonne sieht. Nach einem Schönwetter-Pausentag in Tauranga, bin ich den nächsten Tag leider im strömenden Regen losgefahren, mit dem Wissen, dass es den ganzen Tag nicht besser werden würde. So musste ich nach schon ca. 2-3 Stunden feststellen, dass auch eine teure Regenausrüstung keinen großen Unterschied macht. Ich war komplett durchnässt, hatte einen See in jeden meiner Schuhe und der einzige trockene Fleck meiner Kleidung, etwa handflächengroß, befand sich auf meinem T-Shirt. Froh darüber die Nacht bei meinen Warmshowerhosts in Ohope im Trockenen verbringen zu können, war der größte Teil meiner Sachen leider den nächsten morgen immer noch nass. Relativ unmotiviert ging es also bei immer noch wechselhaftem Wetter weiter. Nachmittags bin ich glücklicherweise bei Sonnenschein in Hawai (mit nur einem i) angekommen und konnte so endlich alle meine Sachen trocknen. Das Wetter war für den nächsten Tag noch schlechter vorausgesagt und es schien auch tatsächlich nicht der beste Tag zum Radfahren zu werden. So hieß es einen Tag in der kleinen Bucht in Hawai relaxen, lesen und nichts tun. Zum Glück hatte ich Gesellschafft von dem Dauercamper Murray, zu dem ich zum Frühstück und Abendessen in seinen Camper eingeladen wurde.

Die nächsten zwei Tage konnte ich dafür bei sonnigem Wetter einen wunderschönen Teil der Küste genießen und bin Samstag Abend auf dem East Cape Campground angekommen. Die 15km auf der Straße, auf der ich den gleichen Weg wieder zurück musste, hatten sich auf jeden Fall gelohnt. Ein traumhafter, jedoch den Abend sehr stürmischer Ort die Nacht zu verbringen. Mein Zelt wurde definitiv wieder auf die Probe gestellt. Ich habe mich gesundheitlich nicht sonderlich gut gefühlt, als ich morgens den Campingplatz verlassen hatte, sodass ich für etwa 30km von einer netten Dame mitgenommen wurde und dann noch bis Tolaga Bay weiter gefahren bin.
In Tolaga Bay befindet sich der mit 660m längste Steg Neuseelands, auf dem man bis zum Ende gehen kann. Als das nach einem super entspanntem Morgen abgehakt war, bin ich weiter nach Gisborne gefahren, womit mein Ausflug zum East Cape auch schon zu Ende war.

The East Cape ist definitiv einen Besuch Wert. Es leben nicht viele Menschen in diesem Teil von Neuseeland, wovon die meisten dem Maori Stamm angehören und man ist durchgehend mehr von Natur als von Zivilisation umgeben. So kam es, dass man für 4 Tage mit dem Fahrrad mal nicht an einem großem Supermarkt vorbeigekommen ist, man Kinder mit Pferden zum kleinen Shop im Ort reiten sieht und man nirgendwo Handyempfang hat. Zudem war die Straße auf dem größten Teil des Weges nicht stark befahren, was man als Radfahrer sehr zu schätzen lernt. Nur in der Nähe von Opotiki und Gisborn nahmen die Loggingtrucks deutlich zu. Und wie es halt so ist, nehmen einige Rücksicht und andere einfach nicht.


From Tauranga I went east towards the East Cape which is the most eastern point of New Zealand. It is also one of the remotest spots in New Zealand and it´s the place where you can see the sun the first. After a day off in Tauranga with nice weather, I unfortunately left in pouring rain the next morning, knowing that it wouldn´t get any better the whole day. Well, after about 2-3 hours even expensive rain equipment didn´t make a big difference anymore. I was completely soaked, had a lake in each of my shoes, and the only dry spot I found on my clothes was on my shirt with the size of the palm of my hand.

I was glad to have a warm and dry place to stay in Ohope with my warmshowerhosts. Unfortunately most of my chlothes were still pretty wet the next morning. That´s why I was relatively unmotivated to continue especially with the weather still being really changeable. I made it to Hawai (with only one i) in the afternoon and luckily the sun came out so that could finally dry all my clothes. The weather was supposed to be even worse the next day and truely it didn´t really seem to become the best day for cycling. So I had a day off in the small bay where Hawai is located, read my book and relaxed. Luckily Murray, one of the permanent camper there invited my over for breakfast and dinner that day which was nice.

The next two days I could enjoy a beautiful part of the coast with sunny weather and arrived at the East Cape Campground Saturday night. The 15km on the dead-end road were definitely worth it. It was a beautiful and pretty remote place to spend the night even though it got really stormy during the night. I even was worried if my tent would make it but it survived. I didn´t feel very well when I left the campsite in the morning so I was glad to get picked up by a nice lady who gave me a ride for about 30km. After that I continued on to Tolaga Bay.
In Tolaga Bay the longest wharf of New Zealand (660m) is located, on which you can walk all the way to the end. After I had a super relaxed breakfast and got the walk on the wharf checked off my list, I carried on to Gisborne. That´s where my my trip around the East Cape ended.

The East Cape is definitely worth a visit. There are not many people living in this part of New Zealand and most of them are the indigenous people from New Zealand, called Maori. You are surrounded by nature more than by civilization which was great. This way you for example wouldn´t pass a big grocery store for 4 days, you would see children riding horses into town to a small shop and would have trouble finding mobile reception out there. As well most of the way the road wasn´t as busy as some other main highways, which you appreciate a lot as a cyclist. Only close to Opotiki and Gisborn a lot of  logging trucks went by. And as usual some of them are considerate of a cyclist and some are not.

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Coromandel Peninsula

Von Auckland aus ging es zuerst mit der Fähre nach Beachlands, um mir ein paar viel befahrene Straßen aus der Stadt raus zu ersparen. Die erste Nacht habe ich dann auch gleich auf meiner ersten Dairy-Farm verbracht. Kerry und Beck waren so lieb mich aufzunehmen, als ich auf der Suche nach einem Schlafplatz war und am nächsten Morgen durfte ich sogar mithelfen, die Kühe zu melken. Es war eine ganz neue Erfahrung und hat einem nochmal bewusst gemacht, wie faszinierend es eigentlich ist, was die Kuh da so täglich produziert und wie anstrengen die Arbeit der Milchbauern ist! Zum Frühstück gab es Cereal mit frischer Milch.. yummi! Gestärkt ging es danach aufs Rad und weiter Richtung Coromandel Peninsula. Ich hatte Glück mit dem Wetter und konnte meine ersten Tage auf dem Rad in Neuseeland bei strahlendem Sonnenschein (natürlich inklusive Wind) genießen. Die westliche Seite der Peninsula ist größtenteils flach und die Straße geht direkt am Wasser entlang. Mit dem Wind im Rücken konnte ich so ordentlich Strecke machen. Erst einige Kilometer vor Coromandel Town trifft man auf ein paar doch ziemlich steile Anstiege. Ich glaube die Neuseeländer haben sich einen Spaß daraus gemacht, Straßen mit dem höchsten Anstieg auf kürzester Strecke zu bauen. Mit dem Rad kann es da bei den ganzen Hügeln hier schon mal ziemlich anstrengend werden. Glücklich über eine Mitfahrgelegenheit aus Coromandel heraus, was mit dem Rad durch den Steigungsgrad und die schmale Straße eine Qual gewesen wäre, war mein nächstes Ziel Hahai. Von dort aus kann man zur Cathedral Cove gehen, was Hauptanziehungspunkt für die vielen Touristen in dem winzigen Ort ist. Auch ich habe den kleinen Ausflug unternommen, war aber ein wenig enttäuscht, dass so viele Leute in dieser kleinen traumhaften Bucht waren. Sogar ein Wassertaxi bringt die Touristen dorthin. Ein Tipp für alle, die dort hin wollen: Nehmt das Zelt mit! Früh morgens und spät abends sollen wenig bzw gar keine Leute da sein und kontrollieren wird es wohl auch keiner.

Von einem Zeltplatz etwas nördlich von Tairua bin ich bei sehr wechselhaftem Wetter in den nächsten zwei Tagen nach Tauranga gefahren. Die Nacht dazwischen wurde ich von einer netten Familie in Whiritoa aufgenommen, wo ich bei unserem “Mädelsabend” mein Dragonfly Henna Tattoo bekommen habe:)


From Auckland I took the ferry to Beachlands to avoid some busy roads out of town. The first night I spent on my first Dairy farm. Kerry and Beck were so kind to welcome and host me when I was looking for a place to stay for the night. The next morning I was allowed to help milking the cows which was a whole new experience for me. It made me aware once again of how fascinating the amount of milk one cow is producing daily actually is and how hard the work of dairy farmers is! For breakfast we had cereal with fresh milk .. yummi! Afterwards I got back on my bike and went on towards the Coromandel Peninsula. I was lucky with the weather and could enjoy my first days biking  in New Zealand in bright sunshine (of course including wind). The western side of the peninsula is mostly flat and the road goes right along the water. With the wind in my back I was able to make a good milage. Only a few kilometers before I got to Coromandel Town I needed to climb a few rather steep hills. I think the New Zealanders are having fun in building roads with the highest increase in the shortest distance. Biking can be quite challenging here with all the hills. I was lucky that I got a ride out of Coromandel Town. It would have been a torment biking this narrow windy and really steep road the first 4km. I got to Hahai in the early afternoon. From there you can walk to the Cathedral Cove, which is the main attraction for all the tourists who are visiting this tiny place. So of course I also went, but was a little disappointed of the amount of people in this small bay. Even a water taxi takes the tourists there. My recommendation for all of you who want to go there: take your tent with you! Early in the morning and late in the evening there are supposed to be hardly any people down there and I don´t think anyone would control it.

From a campground north of Tairua I had quite changeable weather but managed to get to Tauranga in two days. The night in between I was taken in by a nice family in Whiritoa, where I got my Dragonfly Henna Tattoo during our “Girl’s Night” :)

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After the earthquake

Ich wollte euch nur wissen lassen, dass es mir gut geht. Ich bin noch auf der Nordinsel unterwegs, wo man von dem Erdbeben nichts gemerkt hat.


I just wanted to let everyone know that I´m fine. I´m still travelling on the North Island where I didn´t feel anything of the earthquake.

A bench up in the tree in Devonport

5 Tage habe ich bei Hamish und Ida in Devonport verbracht. Neben den alltäglichen Dingen, wie Wäsche waschen und meinen Blog aktualisieren, was beides dringend notwendig war, habe ich natürlich auch ein bisschen was von der Gegend gesehen. Ich war einige Male mit Hamish zu Fuß unterwegs und durfte die ganzen schönen Ecken von Devonport kennenlernen. Einen Morgen waren wir Stand-Up Paddle Boarding, wir waren bei verschiedenen Freunden zum Abendessen eingeladen, haben Karten gespielt und sind einen Tag zur Westküste zum Bethells Beach gefahren. Ein traumhafter Ort, wo ich aber auf der Fahrt feststellen musste, dass ich scheinbar ans Autofahren, erst Recht auf kurvigen Straßen nicht mehr gewöhnt bin. Gibt schlimmeres;) ..das Auto ist sauber geblieben und die nächsten paar Monate verbringe ich ja schließlich noch größtenteils auf meinem Fahrrad.
Es ist schön zwischendurch mal für eine kurze Zeit Frühling zu haben, wo ich ja eigentlich durchgehen mit dem Sommer reise. Genauso wie ich die Gerüche, das Wetter und die Temperaturen vom Herbst in Minneapolis genossen habe, so genieße ich hier den Blumenduft, das Vogelgezwitscher und die Sonne, in der man angesichts der aktuellen Temperaturen sitzen und sie genießen kann.

Am Dienstag (8.11.16) bin ich gespannt und voller Vorfreude aufgebrochen, um nun auch mein 8. Land auf dieser Reise zu erkunden.


I spent 5 days with Hamish and Ida in Devonport. Additional to things like washing clothes and updating my blog which was both urgently necessary, I also saw a lot of the area. I went for a walk with Hamish a few times and was able to get to know some beautiful spots in Devonport. One morning we went out stand-up paddle boarding, we were invited to dinner at various friends, played cards and one day we drove out to the west coast to Bethells Beach. A beautiful place, but I found out that I´m not used to be a passenger in a car anymore espacially on winding roads. It could be worse I thought. The car remained clean and the next few month I´m going to spend most of the time on my bike anyway.
It is nice to feel and smell the spring for a couple of weeks since I´m travelling with the summer whereever I go. The same way I enjoyed the smells, the weather and the temperatures of the fall in Minneapolis, I´m enjoying the flowering, the sound of the birds and the sun here in New Zealand. With the current temperatures you can even sit in the sun and enjoy it.

On Tuesday (8.11.16) I started off from Auckland full of excitment and anticipation to explore my 8th country on this trip.

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New Zealand- happy to be here:)

Ich bin am 2. November sicher in Auckland gelandet und war überglücklich endlich hier zu sein. Nachdem ich mein Fahrrad gleich am Flughafen zusammengebaut hatte, bin ich von dort aus nach Devenport gefahren, wo Hamish wohnt. Ihn hatte ich im Juni an der Küste in Californien getroffen, als er mit dem Skateboard ebenfalls auf dem Weg Richtung San Diego war. Er wohnt in Auckland und hatte mir schon damals angeboten mich zu hosten, wenn ich hier bin. Es tat gut mal wieder jemanden zu treffen, den man schon kennt. Er und seine Freundin Ida haben ein Haus in Devenport super nah am Wasser gelegen. Perfekt, um sich ein bisschen zu organisieren, ein paar freie Tage zu genießen und die Vorfreude Neuseeland zu bereisen ins Unermessliche steigen zu lassen.
In Neuseeland werde ich nach nun fast einem Jahr auch meine Familie wieder sehen. Meine 3 Jahre ältere Schwester kommt Anfang Dezember nach Welligton und wird mich mit dem Fahrrad auf der Südinsel eine Zeit lang begleiten. Meine Eltern kommen Ende Januar nach Christchurch und erkunden für 4 Wochen mit einem Campervan die Südinsel. Wo und wie lange wir uns treffen, werden wir dann mal sehen:)


I arrived in Auckland on the 2nd of November and was very happy to finally be here. After assembling my bike at the airport, I cycled from there to Devenport, where Hamish lives. I had met him in June on the coast in California when he was on his way down to San Diego on his skateboard. He lives in Auckland and had offered to host me when I get there. It was nice to meet someone you already knew. He and his girlfriend Ida have a house in Devenport which is located super close to the water. Perfect to get organized, enjoy a few days off, and to get even more excited about finally travel and cycle in New Zealand.
In New Zealand, I will be seeing my family again after almost a year. My sister, who is three years older will come to Welligton in the beginning of December and will accompany me for a while on the South Island. My parents will come to Christchurch in late January and are going to explore the South Island with a campervan for 4 weeks. We´ll see where exactly and how long we´re going to meet:)

     Assembling my bike at the Airport    Ferry to Devenport

Mixed feelings in Fiji

Fiji war mein 7. Land auf dieser Reise. Wie die Überschrift schon sagt, habe ich, nachdem ich dort 12 Tage unterwegs war, sehr gemischte Gefühle über das Land.

Jeder oder zumindest viele, die Fiji hören, haben ein ganz bestimmtes Bild im Kopf. Eine Insel im pazifischen Ozean, mit klaren blauem Wasser, weißen Stränden, Pools, schicken Hotels oder Resorts, Strandhäusern, Palmen, Bars und natürlich gutem Wetter. Meine Erfahrungen waren leider oder auch zum Glück etwas anders. Wie und in welcher Art und Weise man ein Land bereist, hat großen Einfluss auf die Eindrücke, die man dort gewinnt. Steigt man am Flughafen aus dem Flugzeug gleich in einen der Reisebusse oder in ein Taxi und wird in eines der teuren Hotels oder Resorts oder auch zu einer anderen Insel gebracht, sieht man zwar auf dem Weg Einiges, aber sobald man dort angekommen ist, sind diese Eindrücke wahrscheinlich auch schon wieder alle vergessen. Leider! Auch diese Leute können zwar jedem erzählen in Fiji gewesen zu sein, aber sie haben von der Kultur und der Lebensweise der Einheimischen nicht wirklich viel mit bekommen. Ich durfte dagegen das „wahre“ Fiji kennenlernen, was mich in vielen Momenten nachdenklich und teils traurig gemacht hat, aber worüber ich gleichzeitig auch irgendwie froh bin.

Mein Plan war es gegen den Uhrzeigersinn von Nadi einmal um die gesamte Insel (Viti Levu) zu fahren. Mit dem Fahrrad auf der einzigen Hauptstraße des Landes unterwegs zu sein ist nicht die optimale Art sich fortzubewegen. Die Straße hat zu 95% keinen Seitenstreifen, es ist in den meisten Bereichen sehr viel Verkehr unterwegs und nur ca. jedes 15te Auto nimmt auch nur annährend Rücksicht auf einen Fahrradfahrer auf der Straße. Ich bin froh, dass ich nicht ein zweites Mal durch ein Auto vom Rad geholt wurde. Viel gefehlt hat oft nicht. Angespannt durch ein unsicheres Gefühl auf der Straße durfte ich durch mein langsames Reisetempo wie immer viele Orte wesentlich detaillierter sehen/ erkunden, als von einem Bus aus. Die Behausungen der Einheimischen haben mich an Nicaragua erinnert, da die einfachen Häuser oder Hütten mit Holz, Plastik und Wellblech zusammengezimmert sind.  Manche Häuser haben Fenster, manche aber auch nicht. Draußen hängt Wäsche zum Trocknen, die mit der Hand hinterm Haus oder im Fluss gewaschen wurde und Kinder spielen mit Murmeln im Dreck. Man sieht viel Müll am Straßenrand und im Gebüsch. Die Abgase der Autos sind oft schwarz und stinken unglaublich. Sobald man in die Nähe eines Dorfes kommt, laufen etliche streunende Hunde herum, wovon die meisten Weibchen sind und die Zitzen ausgeleiert von vielen Würfen bis fast zum Boden reichen. Ziemlich jeder der Einheimischen ruft einem ´Bula´ zu, wenn man vorbei fährt, was unter anderem ´Hallo´ meint und somit sehr nett ist.

Wenn man 5 Minuten zuvor noch durch genau ein solches Dorf gefahren ist, wo man Armut und eine sehr einfache Lebensweise sieht, kann es sein, dass man gleich danach auf einmal an einer hohen Mauer vorbeifährt. Genau hinter einer solchen Mauern oder sogar weit abseits der Straße am Strand befinden sich die erwähnten Resorts. Es scheint beabsichtigt zu sein, dass die Gäste ja nichts außerhalb dieses Paradieses zu Gesicht bekommen. In den Resorts arbeiten zwar Einheimische, was gut ist, aber Eigentümer sind Personen aus den USA, China, Kanada oder vielleicht auch Deutschland, wo das ganze Geld hinfließt. Den Personen, die dort ihren Urlaub verbringen und das Resort vielleicht gar nicht verlassen, wird ein heiles fröhliches Bild, insbesondere durch die dort arbeitenden Einheimischen vorgespielt. So kommt es jedenfalls rüber.

Da ich mich nicht sicher genug gefühlt habe, wild zu zelten, habe ich auf dem Weg in Hostels übernachtet. Drei Nächte habe ich durch glücklichen Zufall in zwei typischen Fiji Dörfern verbracht, was sehr interessant war und wo ich viel über die Kultur gelernt habe. In diesen insgesamt drei Tagen war ich beeindruckt und froh zu sehen, mit wie wenig die Menschen dort glücklich zu sein scheinen. Es ist ein riesen Unterschied zu unserem europäischen Lebensstandard. Gekocht wird über einer Feuerstelle oder mit Gas, geschlafen auf dem Fußboden oder im Bett, zum Kochen wird alles auf dem Boden vorbereitet, wo ebenfalls gegessen wird. Gegessen wird mit den Fingern, oft wird schwarzer Tee mit viel Zucker und manchmal Milchpulver getrunken und die Dusche hat nur kaltes Wasser. Die Sauberkeit lässt manchmal zu wünschen übrig und nachts hatte ich zwei Nächte Gesellschaft von Kakerlaken, einer Ratte und leider auch Bettwanzen. Gerade die Bettwanzen waren sicherlich nicht dir beste Erfahrung. 100 Bisse am gesamten Körper ist wohl keine Übertreibung.

Auffällig im Gegensatz zu allen anderen Ländern zuvor ist unter anderem auch, dass in Fiji Wifi eine ziemlich Besonderheit ist. Es ist weder in der Bücherei, in Cafés oder Hotels zu finden/ eine Selbstverständlichkeit. Erst dann merkt man, wie sehr man manchmal beim Reisen und bei der Planung auf das Internet angewiesen ist. Da ist man froh, dass die Eltern zuhause mal die Flugbuchung für einen übernehmen können:) Viele der Erwachsenen in Fiji haben jedoch ein Smartphone und Facebook.

Es sind nur einige Eindrücke meiner Zeit in Fiji…

Wenn ihr die Fotos anguckt, werdet ihr sehen und vielleicht verstehen, was ich meine. Landschaftlich waren einige Teile der Insel sicherlich sehenswert. Fotos können zwar vieles dokumentieren, aber die Situation oder die Gefühle und Gedanken, die ich in diesem Moment hatte, nicht wiedergeben. Fiji wird für mich ein einmaliges Erlebnis bleiben, worüber ich einerseits froh bin, es erlebt zu haben aber andererseits auch leider die Tage gezählt habe und mich gefreut habe, als ich endlich meinen Ausreisestempel in meinem Reisepass hatte.


Fiji was my 7th country on this trip. As the title says, I have really mixed feelings about this coutry after I travelled there for 12 days.
Everyone or pretty much most of people who think about Fiji have a picture in mind. It´s an Island in the pacific ocean with clear blue water, white sand beaches, pools, nice hotels or resorts, beachhouses, palmtrees, bars and of course beautiful weather. Unfortunately my experiences there were a little bit different or maybe I should say luckily. The experiences you make and the thoughts you have in a new country are totally depending on the way you travel in this country and on how much you get to know the culture. If you arrive at the airport, you get in one of the buses or a taxi which brings you to one of the expensive Hotels or Resorts or you even continue on to another small Island, you might see a lot on the way but as soon you get to your destination you might have as well forgotten everything you saw. Unfortunately! Also these people can tell everyone that they´ve been to Fiji, but they didn´t really get to experience and to know much of the culture and the way the locals live. I for example was able to get to know the “true” Fiji, which made me thoughtful and sad in some moments but I´m also kind of glad about the experience.

My plan was to cycle anticlockwise once around the entire island (Viti Levu) starting in Nadi. Riding the bike on the country’s main road is not the best way to go. 95% of the road has no shoulder, in most areas there is a lot of traffic on the road and only about every 15th car is at least a little bit considerate of a cyclist on the road. I was glad I haven´t had my second accident there getting hit by a car. Often it was really close. I didn´t feel really safe on the road but I was again able to see / explore many places much more detailed on my bike than you would have seen them from a bus for example. The houses of the locals reminded me of Nicaragua. The simple houses or sheds are build out of wood, plastic and corrugated iron. Some houses have windows, but some don´t. Outside in the yard you mostly see some laundry to dry, which has been washed by hand behind the house or in the river and childrens play with marbles in the dirt. You find a lot of rubbish along the side of the road and in the bushes. The exhaust gases of the cars are often black and incredibly stinky. As soon as you get close to a village, a lot of stray dogs are around. Most of them are females and one thing you recognise is that the teats are loose and some of them almost reach the ground cause they had so many litters. Pretty much all the locals call ‘Bula’, if you pass, which means ‘Hallo’ among other things, and is in this way very nice.

If you´ve cycled through exactly one of those villages 5 minutes ago, where you can see poverty and a very simple way of life, it may be that you suddenly pass a huge wall right next to it. Behind these walls or even far off the main road on the beach you find the mentioned resorts. It seems to be intended that the guests don´t get to see anything outside this paradise. In the resorts local people are employed, which is good, but pretty much all off the places are owned by people from the USA, China, Canada or perhaps Germany, where all the money goes to. The people who spend their holidays there and maybe not even leave the resort at all, probably think that everything is just fine, especially with the local people working there. That’s at least how it seemed to me.
Since I didn´t feel comfortable enough to camp wild, I stayed in hostels along the way. Three nights I spent in two different typical Fijian villages, which was very interesting and where I learned a lot about the culture. In these three days I was impressed and also glad to see that the people living there don´t need a lot to be happy. It is a huge difference to our European standard of living. They cook the meals over a fire place or on a gas stove, they sleep on the floor or in beds, for cooking everything is prepared on the floor where you also have your meals. They eat with the fingers, often drink black tea with lots of sugar and sometimes milk powder and the shower only has cold water. Sometimes it´s not really clean and two nights I had company of cockroaches, a rat and unfortunately also bedbugs. Especially the bedbugs were certainly not my best experience. I don´t exaggerate if I tell you I probably had 100 bites on my entire body.

Compared to all other countries I´ve been to before, among other things, Wifi isn´t really common and rather a special feature. You don´t find it in the library, in cafes or hotels or at least you should´t expect it there. It´s when you realize how often you actually are dependent on the Internet for your trip and for the planning. I´m glad to have lovely parents back home who could take care of the flight I needed to book :) Many of the adults in Fiji have a Smartphone and are on Facebook though.

These are only some impressions and experiences of my time in Fiji …

When you have look at the photos, you will see and maybe understand what I was talking about. Some scenic parts of the island were certainly worth seeing. Photos can document a lot, but they can´t really convey the situation or the feelings and thoughts I had at this moment. Fiji will be a one-time experience for me. I´m delighted to have experienced all that but on the other hand, unfortunately, I´ve also counted the days to departure. I was happy when I finally had the exit stamp in my passport.

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Last day, last hike… bye Hawaii!

Ich war abends erst realtiv spät in Honolulu angekommen und froh, als ich endlich in Josh´s Wohnung (während meiner Zeit in Hawaii eigentlich schon mein zweites Zuhause) angekommen war. Meinen Schlaf, der die Nacht zuvor deutlich zu kurz gekommen war, hatte ich mir nach einem so aufregenden Tag deutlich verdient. Für Mittwoch, was auch mein letzter Tag in Hawaii sein sollte, hatte ich eine letzte Wanderung geplant. Ich wollte den Moanalua Middle Ridge Trail wandern, der auf legale Weise zum Ende der Haiku Stairs oder auch bekannt als Stairway to Heaven führt. Super geschafft von Dienstag, wollte ich den Tag dennoch nutzten und so habe ich mich morgens auf den Weg zum Moanalua Valley gemacht. Die Wanderung war anspruchsvoll aber hat Spaß gemacht. Leider musste ich kurz vor meinem Ziel umdrehen. Das Wetter war von Vornherein nicht perfekt und hatte sich im Laufe des Tages nur noch verschlechtert, sodass ich weiter oben mit Regen, einem rutschigen steilen Pfad, starkem Wind und sehr geringer Sicht kämpfen musste. Meine Vernunft hat mir gesagt, dass ich umdrehen sollte, was ich auch gemacht habe… auch wenn ich so nah dran war. Es hat mich ziemlich geärgert, aber es war sicherer und viel gesehen hätte ich von ganz Oben sowieso nicht. Abends war ich erst recht geschafft, sodass Essen von Taco Bell, Fernsehen und auf dem Boden rumliegen angesagt war. Den nächsten Tag habe ich mal wieder gepackt und abends ging es zum Flughafen. Ich bin sehr froh, dass ich endlich das Land (Staat) besucht habe, was ich schon so lange erkunden wollte. Danke an alle Leute, die meine Zeit dort einfach so genial und einzigartig gemacht haben.


I arrived to Honolulu late in the evening and was glad to finally get to Josh’s place (my second home during my time in Hawaii). After such an exciting day I had earned my sleep, which I had little of the night before. For Wednesday, my last day in Hawaii, I had planned a final hike. I wanted to hike the Moanalua Middle Ridge Trail, which leads to the end of the Haiku Stairs, also known as the Stairway to Heaven. Even though I was knackered from Tuesday, I wanted to make the most of the day so I made my way to the Moanalua Valley in the morning. The hike was challenging but fun. Unfortunately, I had to turn around just before I reached my goal. The weather wasn’t great from the start and only worsened during the day – I had to fight rain, a steep slippery path, strong wind and very low visibility. My head told me that I should turn around, so I did… even though I was very close. I was quite annoyed, but it was safer and I wouldn’t have seen much from the top anyway. The evening was pretty relaxed – eating Taco Bell, watching television and lying on the floor. The next day I packed again and in the evening Josh brought me to the airport. I am very happy that I´ve finally visited Hawaii, which I had wanted to explore for so long. Thanks to all the people who made my time there just so awesome and unique!

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A big variety of landscapes, adventurous company, interesting hikes and a good time!

Nachdem ich Oahu und Kauai unsicher gemacht hatte, wurde es nun Zeit für meine dritte Insel. Big Island stand auf dem Plan und ich hatte lange hin und her überlegt, ob ich mein Fahrrad mit zu dieser Insel nehme, um einmal herum zu fahren oder nicht. Auf Grund des relativ großen Aufwands für nur eine Woche Radfahren, habe ich mich dagegen entschieden. Im Nachhinein bin ich froh darüber. Wenn man ziellos eine Insel erkunden und nicht nur auf der Hauptstraße seine Kilometer machen will, ist das Fahrrad dann doch ein Ballast. Nach einen eintägigen Zwischenstopp in Honolulu bin ich also ein weiteres Mal mit leichtem Gepäck und ohne meinen ständigen Wegbegleiter nach Kona geflogen. Auf Big Island war mein erster Stop der kleine Ort Hawi, wo ich sehr herzlich von meinem Couchsurfing host Tim empfangen wurde. Hawi liegt ganz im Norden der Insel und da Tim zwei Tage frei hatte, standen Spiel, Spaß und Spannung auf dem Plan. Am Dienstag sind wir nach einem guten Frühstück zum `PololuValley´ aufgebrochen, wo wir bis ins dritte Tal gewandert sind. Ein Trail war irgendwann nur noch teilweise vorhanden, sodass wir uns einen Weg durch den Dschungel von Büschen und Ästen bahnen mussten. Es war ein riesen Spaß. Zwischendurch wurde sich kurz im Bach erfrischt und ganz nach dem Motto ´einmal matschig und verschwitzt…dann ist jetzt auch egal´ sind wir irgendwann wieder dreckig genug für eine Dusche zurück gewesen. Die Belohnung war ein kaltes Bier, eine leckere Pizza und ein Spieleabend mit ein paar Freunden:)
Mittwoch und Donnerstag folgten noch zwei weitere Wanderungen, ein Strandbesuch und das beste ´Shave Ice Special´ überhaupt. Es waren geniale, abenteuerreiche und lustige Tage mit Tim und ein Wiedersehen wurde schon geplant.
Donnerstag ging es für mich weiter nach Hilo, wo ich meinen nächsten Couchsurfing host Maurice kennen gelernt habe. Am Freitag habe ich mir dort die Zeit mit einem Besuch der ´Rainbow Falls´ und einer kleinen Radtour vertrieben. Da Maurice erst vor 5 Monaten auf die Insel gezogen ist und noch nicht viel Zeit zum Erkunden hatte, haben wir für Samstag einen Road-Trip geplant. Es ging auf Mauna Kea, mit 4207m (13.802ft) der höchste Berg Hawaiis, der aber auch als höchster Berg der Welt angesehen wird(wenn man den Teil Unterwasser mitrechnet). Für mich war die Höhe selbst ohne den Teil unter Wasser eine Primiere. Nachmittags sind wir noch den Puna Trail gewandert, wobei wir es nicht ganz geschafft haben mit sauberen Schuhen vor Einbruch der Dunkelheit zurück zu sein.
Sonntag ging es zu meinem 3. Couchsurfinghost, Cynthia in der Nähe von Kalapana auf Big Island. Nach einem Spaziergang zu einem schwarzen Sandstrand und dem Besuch des Lava Tree Stateparks am selben Tag, bin ich am Montag nach Pahala getrampt, um dort die Ka´u Kaffeeplantage zu besichtigen. Auf dem Rückweg habe ich mich mit Tim (CS host von Hawi) in Volcano getroffen, wo wir nachmittags noch in den Kilauea Iki Crater gewandert und danach zusammen zurück zu Cynthia gefahren sind, wo Tim ebenfalls übernachten konnte. Plan und Grund dafür, dass Tim in den Süden der Insel gekommen ist, war die momentan in das Meer fließende heiße Lava, zu der wir wandern wollten. Gesagt, getan sind wir Dienstag gegen 3:30 Uhr, mitten in der Nacht, im Dunkeln zu dem Punkt gewandert, wo die Lava auf den Ozean trifft. Ein Naturschauspiel, das trotz des anfangs starken Regens jeden cm der nassen Kleidung Wert war. Nachdem die Sonne aufgegangen war und man nun mehr Rauch als rote Lava sah, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Gestärkt mit ein guten Frühstück sind Tim und ich in Richtung Kona aufgebrochen, da von dort aus spät abends mein Flug zurück nach Honolulu ging. Erster Zwischenstopp war beim ´South Point´(südlichster Punkt der USA), wo wir uns den South Point Cliff Dive bei so ruhigem und klarem Meer nicht entgehen lassen konnten. Zweiter Stop war der Papakolea Green Sand Beach, zu dem die Wanderung auf Grund der eintretende Müdigkeit eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat. Glücklich und sehr begeistert von meiner Zeit auf dem Big Island, wurde ich abends von Tim in Kona am Flughafen abgesetzt und es ging zurück nach Honolulu. Was für ein langer und aufregender Tag.


After having a great time travelling on Oahu and Kauai, it was time for my third island. I was planning to fly to the Big Island and I had been wondering for a long time whether I should take my bike with my to cycle around the Island or not. Because of the relatively large effort for only one week cycling, I decided to not bring the bike. In hindsight I am glad about it. If you are more interested in aimlessly exploring an Island than in just making a good milage on the main road, the bike is kind of a ballast. After a one-day stopover in Honolulu, I flew one more time with only my handluggage and without my constant companion to Kona. On Big Island, my first stop was the small town of Hawi, where I was very warmly welcomed by my couchsurfing host Tim. Hawi is located in the north of the Island and since Tim had two days off, it was time for ´game, fun and excitement´. After a good breakfast on Tuesday we went to `Pololu Valley’, where we hiked into the third valley. A clear trail somehow ended at one point so we had to find a way through the jungle of bushes and branches. It was a lot of fun. In the meantime we jumped in the river and enjoyed the cold water and according to the motto ´once muddy and sweaty .. now it dosn´t matter anymore´ we were definitely dirty enough for a shower back home. The reward was a cold beer, a delicious pizza and a game night with a couple of friends :)
Wednesday and Thursday we did two more hikes, we went to the beach and had the best ‘Shave Ice Special’ ever. There were brilliant, adventurous and funny days with Tim and a reunion was already planned.
On Thursday I went to Hilo, where I met my next Couchsurfing host Maurice. On Friday I visited the ‘Rainbow Falls’ with nice and refreshing water and did a small bike tour. Since Maurice has moved to the island only 5 months ago and didn´t have much time to explore yet, we planned a road trip for Saturday. We drove up Mauna Kea, with 4207m (13.802ft) the highest mountain in Hawaii and it´s also regarded as the highest mountain in the world (if you include the part underwater). For me, the height was special and a first even without the part under water. In the afternoon we walked the Puna Trail, but we didn´t quite manage to get back with clean shoes or before dark. I was glad Maurice brought some flashlights.
Sunday I went on to my 3rd Couchsurfinghost, Cynthia near Kalapana on Big Island. After a walk to a black sand beach and visiting the Lava Tree State Park that same day, I headed to Pahala on Monday to visit the Ka’u Coffee Plantation. On the way back I met Tim (CS host in Hawi) in Volcano, where we went to the Kilauea Iki Crater in the afternoon. After the hike we went back to Cynthia where Tim could also stay over nigth. Our plan and the reason why Tim came all the way to the south of the island was the hot lava, which is currently flowing into the ocean. We wanted to hike to that spot in the dark and watch the sunrise. As planned on Tuesday, at about 3:30 am, in the middle of the night.. still dark, we walked to the point where the lava hits the ocean.

A natural spectacle which, despite the heavy rain in the morning, was definitely worth it. After the sun had risen we saw more smoke than red lava, so that we made our way back. After a good breakfast, Tim and I went on towards Kona, since my flight would leave from there back to Honolulu in the evening. Our first stop was at ‘South Point’ (southernmost point of the USA), where we couldn´t miss out on the South Point Cliff Dive with such a calm and clear ocean. The second stop was the Papakolea Greensand Beach, where the hike felt like it would take forever, probably caused by the tiredness which got worse during the day. Happy and very enthusiastic about my time on the Big Island, I got dropped off by Tim at the Kona airport from where I flew back to Honolulu. What a long and exciting day.

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Endorphins on Kauai- what a beautiful Island

Kauai, endlich in Hawaii angekommen:) Schon beim Landeanflug habe ich erleichtert festgestellt, dass kein einziges Hochhaus zu sehen war und alles einfach so schön grün war:) Nachdem mich mein Couchsurfing Host John vom Flughafen abgeholt hatte, habe ich auch erfahren wieso: Auf Kauai darf nach dem Gesetzt kein Haus die Höhe einer Palme überschreiten. Auf der gesamten Insel gibt es nur ein Haus, das gegen das Gesetz verstößt, da es um Zeitpunkt des Bau´s diese Regel noch nicht gab.

Da ich relativ früh gelandet war und der Tag noch lang war, haben wir noch einen kleinen ´Road- Trip´ mit dem Motorrad gemacht. Schnorchel Ausrüstung im Gepäck ging es Richtung Princeville im nord-östlichen Teil der Insel. Je weiter wir fuhren und je mehr ich von der Insel sah, desto mehr wurde ich in meiner Entscheidung bestätigt einen Ausflug unternommen zu haben, um auch diese Insel zu erkunden. Nur einspurige Straßen, nicht zu viel Verkehr, grüne Hügel, wunderschöne Küstenlandschaft, niedliche Orte und das Gefühl zu fliegen, als ich so hinten auf dem Motorrad saß. Schon an meinem ersten Tag hatten wir einige wunderschöne Orte besucht; einen paradiesischen Garten, einen Leuchtturm, einen versteckten Strand, das Queens Bath und ich war das aller erste Mal Schnorcheln.. wie aufregend. Das Wasser ist so unglaublich klar.

Am nächsten Tag hat mir John morgens ein ´Lei´  mit Blumen aus dem eigenen Garten gefertigt. Ins Deutsche übersetzt ist es die Blumenkette, die viele mit Hawaii in Verbindung bringen. Es wird aus ganz unterschiedlichen Anlässen und Gründen an andere Personen als Geschenk übergeben. Anlass kann der Schulabschluss sein, eine Hochzeit, Glückwünsche, Gesundheit, Geburt oder Tod, Liebe, Freundschaft oder Willkommen heißen. Man kann es allerdings auch genauso gut einfach so tragen. Wenn man es bei einem festlichen oder bestimmten Anlass bekommt, wird es meistens auf spezielle Art übergeben. Es gibt ebenfalls ganz verschiedene Ketten. Größtenteils werden sie aus Blumen hergestellt, wobei die Art der Blume variieren kann. Genauso gut können sie aber auch aus Blättern, Muscheln oder Federn hergestellt sein.
Nachdem ich also meine erste ´Lei´ überreicht bekommen hatte, sind wir mit zwei von Johns Rädern zu einer Fahrradtour aufgebrochen. Wir sind entlang der Küste auf einem schönen Radweg unterwegs gewesen und es war sehr amüsant mal mit einem anderen etwas spezielleren Fahrrad zu fahren. Wie John es allerdings geschafft hat nicht vom Rad zu fallen ist mir ein Rätsel (siehe Video). Ich habe versucht darauf zu fahren, bin allerdings kläglich daran gescheitert. Am Nachmittag nach einer Sonnenpause folgte noch ein Besuch des örtlichen Farmes Market und eine Wanderung auf den ´Sleeping Giant´. Und weiterhin war ich begeistert von der Insel.

Donnerstag sind wir nochmals mit dem Motorrad zum nördlichen Teil der Insel gefahren, wo wir einen Teil des Kalalau Trails und weiter zu den Hanapapi´ai falls gewandert sind. Unglaublich, atemberaubend, wunderschön und unwirklich sind Worte, die die Landschaft und den gesamten Tag sehr gut beschreiben. Wenn ihr die Fotos seht, könnt ihr es vielleicht nachvollziehen.
Freitag bin ich dann alleine aufgebrochen und Richtung Waimea Canyon getrampt. Dort habe ich drei verschiedene Wanderungen gemacht, die alle ziemlich unglaublich waren. Highlight für mich war allerdings der Pu´u O Kila Trail und der Kalepa Ridge Trail, von denen aus man in das Kalalau Tal sehen und einen Teil der so bekannten Napali Coast bestaunen konnte. Diesen Teil der Küste hatte ich vorher auf schon so vielen Fotos gesehen und nun endlich war ich da. Es war atemberaubend.
Den letzten Tag auf Kauai durfte ich noch mal etwas für mich ganz neues und einzigartiges erfahren. Wir waren ein zweites Mal schnorcheln und plötzlich waren da nicht nur die bunten Fische sondern auch eine Schildkröte ganz in der Nähe von uns im Wasser. Was für ein krönender Abschluss für meinen kleinen Ausflug zu dieser traumhaften Insel Kauai.


Kauai, I finally arrived in Hawaii :) Already at the landing approach it was great to see that there was not a single skyscraper and everything was so nice and green:) After my Couchsurfing Host John had picked me up at the airport, I learned why you don´t find any high buildings on the Island: On Kauai, according to the law, houses are not allowed to be build higher than the height of a palm tree. On the whole island there is only one house, which is higher, as it was constructed before this law passed.

Since I had landed relatively early, we still had plenty of time and did a little ‘bike trip’ with the motorbike. We brought snorkel gear and went to Princeville in the north-eastern part of the island. The further we drove and the more I saw from the island, the more I got confirmed in my decision to explore this Island as well. Just single-lane roads, not too much traffic, green hills, beautiful coastal scenery, cute places and it just felt like I could fly sitting on the back of the motorcycle. On my first day we already had visited some beautiful places; a botanic garden, a lighthouse, a hidden beach, the ´Queens Bath´ and I was snorkeling for the first time.. how exciting. The water is so incredibly clear.

The next day, John made me a ‘lei’ with flowers from his own garden. It´s the flower necklace which many associate with Hawaii. It wil be given to other persons as a gift for quite a variety of occasions and reasons. The occasion may be graduation, a wedding, congratulations, health, birth or death, love, friendship or to welcome someone. But you can wear it without a reason as well. If it´s given to you on a festive or special occasion, someone usually does it in a special way. There are also quite a few different ´leis´. For the most part they are made out of flowers, although the type of flower can vary. But they can also be made from leaves, mussels or feathers.
After John had handed me my first ‘lei’, we went for a bikeride with two of John’s special bicycles. We went along the coast on a nice bike path and it was fun to drive with one of these more special bikes. How John managed to not fall off his bike is a mystery to me though(see video). I tried to ride his bike, but I failed miserably. In the afternoon after being a couple of hours out of the sun we visited the local Farmes Market and a hiked to the top of the ´Sleeping Giant´. And I was still excited about the Island.

On Thursday we drove up to the northern part of the Island again, where we hiked one part of the Kalalau Trail and further on to the Hanapapi’ai Falls. Unbelievable, breathtaking, beautiful and unreal are words that describe the landscape and the whole day pretty well. If you see the photos, you may get an idea what I´m talking about.
Friday I headed towards Waimea Canyon on my own where I did three different hikes, which were all quite incredible. The highlight for me was the Pu’u O Kila Trail and the Kalepa Ridge Trail from where you could see the Kalalau Valley and some of the famous Napali Coast. This part of the coast I had seen before on so many photos and now finally I was able to go there. It was breathtaking.
The last day on Kauai I once again was able to get to experience something totally new and unique for me. We were snorkeling the second time and suddenly there were not only the colorful fish but also a turtle very close to us in the water. That was definitely a highlight of my small trip to this beautiful Island Kauai.

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