Oahu- skyscraper in Honolulu and some nature around it

Hawaii. Seit ca. 5 Jahren ist es eines der Orte, die ich auf jeden Fall besuchen will. Ausschlaggeben für den Wunsch Hawaii eines Tages zu erkunden waren unter anderem natürlich Fotos aber auch Berichte von ein paar Freunden, die schon dort gewesen sind. Ich kann mich erinnern, dass ich 2011 bei Cathy (in Vernon) zum wwoofen war und sie mir ihre Urlaubsfotos von Hawaii gezeigt hat. Ein Traum! Da muss man einfach mal hin und wenn man schon um die Welt reist, liegt es ja sozusagen auf dem Weg. Wenn ich über Hawaii spreche, meine ich alle Inseln zusammen, auch wenn einige damit nur Big Island assoziieren.

Ich bin also am Mittwoch in Honolulu auf Oahu angekommen und wurde von meinem Couchsurfinghost Josh am Flughafen eingesammelt. Es vereinfacht die Weiterreise vom Flughafen immer sehr, da es wirklich ein Akt ist die beiden schweren Gepäckstücke zu transportieren. Ich war also super froh und dankbar und gleichzeitig auch ziemlich fertig von dem frühen Aufstehen, dem Flug und den 5 Stunden Zeitunterschied. Den Tag nach meiner Ankunft haben Josh und ich einen Road Trip gemacht. Der Tag wurde mit Sonnenaufgang gucken gestartet und wir hatten ein hawaiisches Frühstück (Reis, Ei, Portugiesische Würstchen und Spam). Nach dem Mittag und ein paar Erledigungen haben wir eine Tour um die Insel gemacht, die mit Sonnenuntergang gucken auf der anderen Seite der Insel endete. Wir haben zwischendurch ein paar Stops gemacht und ich durfte mit Erleichterung feststellen, dass nicht die ganze Insel so zugebaut ist, wie die Gegend um Honolulu. Was das angeht war ich doch ein wenig enttäuscht, aber es zeigt auch mal wieder, dass ich nicht ganz so viel Zeit in die Planung investiert habe. Es war erschreckend, wie zugebaut (normale, wie auch Hochhäuser) diese Seite der Insel ist. Wenn ich an Hawaii denke und ich würde sagen, es geht vielen so, dann denke ich an eine grüne Insel mit weißen leeren Ständen, Palmen, den besonders geformten Bergen, schönen Küstenabschnitten und .. natürlich Hawaiiketten und Shirts;)

Um einen besseren Eindruck von der Gegend Downtown Honolulu und Waikiki Beach zu bekommen, bin ich Freitag auf Erkundungstour gegangen, ausnahmsweise zu Fuß. Am Ende des Tages hatte ich gut 17km auf dem Tacho und auch genug von vollen Stränden, viel Verkehr, vielen Touristen (erstaunlicher Weise größtenteils Japaner) und gut besuchten Einkaufszentren gesehen. Manche Touristen verbringen ihren ganzen Urlaub in diesem Bereich der Insel, für mich ja völlig unverständlich.
Samstag war es Zeit für zwei kleine Wanderungen. Morgens bin ich den Koko Krater Trail und danach noch den Diamond Head Trail gewandert. Beide Wanderungen gingen bergauf und man hatte eine großartige Aussicht:) , die allerdings noch mehr gezeigt hat, wie bebaut die südwestliche Seite der Berge und wie riesig Honolulu ist.
Sonntag und Montag waren relativ entspannt. Ich habe endlich die Blogeinträge übersetzt, wir sind zu einem Strand auf der anderen Seite der Insel gefahren und ich bin zum National Memorial Cemetery of the Pacific gegangen, von wo aus man nochmal eine gute Sicht auf Honolulu hatte.

Mein Fahrrad blieb derweil eingepackt, da ich mir noch nicht sicher war, ob ich nicht doch noch eine andere Insel besuche. Wenn ich mir das Ein- und Auspacken und das Zusammen- und Auseinanderbauen sparen kann, besonders für einen so kurzen Zeitraum, sage ich nicht nein. Dienstag ging es dann tatsächlich weiter und zwar nur mit Handgepäck. Wie schön es doch ist, sich am Flughafen nur um einen kleinen Rucksack kümmern zu müssen. Auf nach Kauai!!:)


Hawaii. For about 5 years it has been one of the places that I have really wanted to visit. My desire to explore Hawaii had been driven by getting reports from friends who had already travelled there and of course looking at photos. I remember that when I was staying with Cathy, while wwoofing in Vernon in 2011, she showed me her vacation photos of Hawaii. A dream! I have to go there, and if I´m traveling around the world anyway it´s kind of on my way. When I talk about Hawaii, I mean all the islands together, even though some people only think of Big Island.
I arrived at Oahu in Honolulu on Wednesday and was picked up at the airport by my Couchsurfing host Josh. It makes the journey from the airport much easier as it can be a struggle to transport two heavy pieces of luggage. So I was super happy and grateful, and at the same time quite tired from having to get up so early, the flight and the 5 hours time difference. The day after I arrived, Josh and I took a road trip. The day started with the sunrise and a Hawaiian breakfast (rice, egg, Portuguese sausage and spam). In the afternoon, after a few other things, we did a tour around Oahu which ended with the sunset on the other side of the island. We made a few stops and I was relieved to find out that the entire island is not as developed as the area around Honolulu. I was a little disappointed with the extent of the development around Honolulu, but it shows again that I did not spend much time planning my visit. It was terrifying how packed with builings (normal buildings, as well as skyscrapers) this side of the island is. When I think of Hawaii (and many others think this same way), I think of a green island with empty white beaches, palm trees, the specially shaped mountains, beautiful coastal areas and of course Hawaiian shirts and leis.
On Friday, to get a better impression of Honolulu and Waikiki Beach, I explored the area on foot. At the end of the day I had walked 17km and seen many full beaches, lots of traffic, loads of tourists (mostly Japanese) and well-visited shopping centers. Some tourists spend their entire holiday in this area of the island, which for me it is completely incomprehensible.

On Saturday I took two small hikes. In the morning I hiked the Koko Crater Trail and then afterwards the Diamond Head Trail. Both walks headed uphill and gave you a great view :), which also showed me more of the southwestern side of the mountains and how gigantic Honolulu is. Sunday and Monday were relatively relaxed. I finally translated some blog entries, Josh and I went to a beach on the other side of the island and I went to the National Memorial Cemetery of the Pacific from where you had a good view of Honolulu again.

My bike was still packed, because I wasn´t sure if I would go to another island. If I can save myself from the unpacking and packing and the assembly and disassembly, especially for such a short period of time, I will. And so on Tuesday I did travel on with only my hand luggage. How nice it is to only have to worry about a small backback at the airport. Off to Kauai!!!:)

BILDER-PICTURES: please click here

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Everyday is Saturday!

Wie unglaublich schnell doch zwei Wochen vergehen können. Meine Liste mit Dingen, die ich während meiner Zeit bei Beth erledigen musste oder wollte war lang. Wenn man so mit dem Fahrrad reist, kommt manches dann doch zu kurz. Nach einem langen Tag auf dem Rad ist man abends oft zu unmotiviert seine Bilder zu sortieren, man hat keine Internetverbindung, um den Blog zu aktualisieren oder aber man hat wieder neue Leute getroffen, bei denen man eventuell auch übernachtet und einfach einen netten Abend verbringt.
Abgesehen von dieser Liste, die ich abgearbeitet habe, sollte natürlich der Spaßfaktor auch nicht zu kurz kommen. Wir haben etliche Unternehmungen gemacht und waren gefühlt fast jeden Tag unterwegs. Zudem konnte ich endlich Beth´s Familie kennen lernen, insbesondere ihre Tochter Donnarose, von der sie mir schon so oft erzählt hatte. Ein großer Vorteil war, dass Beth ihren Job vor ein paar Wochen gekündigt hatte und wir so nach dem Motto: ´Jeder Tag ist Samstag´ lebten. Einige Tage war auch Sonntag, da wurde ausgeschlafen;)

Unternehmungen für die Steigerung des Spaßfaktors:

  • Twins Baseball Game
  • „Beauty Day“ – Friseur und Piercing ins Ohr
  • Shoppen
  • mein erstes Football Game
  • Besuch einer Rede von Donnaroses Bruder vor einem Footballteam (https://www.gofundme.com/chrisbeatscancer)
  • Dinner mit ein paar Leuten, die ich unterwegs getroffen hatte
  • Besuch meines ersten Oktoberfests (in der USA :D )
  • Mall of America
  • Dance night im Mystic Lake Casino
  • Eine kleine Wanderung bei den Taylor Falls
  • Lunch mit Beth´s Eltern
  • Bummeln in Stillwater (Geburtsort des Bundesstaates)
  • Ausritt
  • Besuch einer Apfelplantage mit Mais Labyrinth und Karamell Apfel
  • Ein paar kleine Radtouren, da es ohne Fahrrad einfach nicht mehr geht;) Dabei habe ich die 10.000km geknackt:)

Ich habe meine Zeit bei Beth genossen. Man lernt es sehr zu schätzen ein kuscheliges Handtuch, ein bequemes Bett im eigenem Zimmer oder eine Küche mit Kühlschrank und Ofen zu haben. Es ist ebenfalls schön alles ausgepackt lassen zu können, ein Chaos im Zimmer machen zu können und seine Zahnbürste einfach am Waschbecken liegen zu lassen.
Nach zwei Wochen am selben Ort ohne tägliches Radfahren war es nun aber Zeit für mich weiter zu reisen. Hawaii stand auf dem Plan und nachdem ich dieses Mal Stunden gebraucht hatte mein Fahrrad einzupacken, ging es Mittwoch früh zum Flughafen. Byebye Minneapolis!


It´s crazy how time flies and how fast two weeks went by. I had a long list with things I needed to get done or I wanted to get done during my stay at Beth´s place. When you´re traveling by bike you just miss out on some things. After a long day of biking you don´t feel like organising your pictures at night. You might as well have no Wifi to upload the blog or sometimes you meet new people where you maybe also stay the night and you´re just having a good time with them.

Except for the list I worked on I still wanted to have fun and enjoy my time in Minneapolis. We did a lot of things and went on a trip nearly every day. I was happy that I finally got to know Beth´s lovely family, especially her daughter Donnarose since Beth told me about her so often. The big adventage was that Beth had quit her job a couple of weeks ago so for both of us ´everyday was Saturday´. Only some days it was Sunday..those were the days we slept in. ;)

Things to increase the fun factor:

  • Twins Baseball Game
  • „Beauty day“ – New haircut and getting my ear pierced
  • Shopping
  • My first Football game
  • Listening to Chris (Donnarose´s brother) talking infront of a Football team
    (https://www.gofundme.com/chrisbeatscancer)
  • Dinner with the People I´ve met on the Root River Trail
  • Visiting my first Oktoberfest (in the US :D )
  • Mall of America
  • Dance night in the Mystic Lake Casino
  • Short hike at Taylor falls
  • Lunch with Beth´s parents
  • Walking around in Stillwater (birthtown of the state)
  • Horseback Riding
  • Visiting an apple orchard with a maze and delicious caramel apples
  • A few short bike rides .. I missed being on my bike so much. And I finally finished 10.000km (6.213 miles) :)

I really enjoyed my time with Beth. You come to appreciate simple things like a soft towel, a comfortable bed in your own room or a kitchen with a fridge and an oven. It´s also great to leave all the stuff unpacked, to make a mess in your room or even to just leave your toothbrush at the the sink in the bathroom.

After two weeks at one place without biking everyday it was time for me to move on. My next stop is Hawaii. It took me hours to disassemble my bike and to put it in a box this time but I made it. On Wednesday it was time to go to the Airport. Byebye Minneapolis! And thank you so much Beth for everything!!! I see you and Donnarose in Germany:)

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