Nur noch ein Katzensprung- only a stone´s throw away

San Francisco – Los Angeles = ca. 450 Meilen .. Endspurt!
Von San Francisco aus ging es am Mittwoch wieder weiter. Nach zwei Tagen auf dem Rad habe ich mich in Santa Cruz noch einmal einen kompletten Tag ans Laptop gesetzt, um die Umgestaltung des Blogs endgültig von der “To Do” Liste zu streichen.
Durch ein riesiges Gebiet mit Farmland, Salat-, Kohl-, Erdebeerenplantagen und vielem mehr bin ich Samstag von Santa Cruz nach Monterey gefahren, wo ich Sonntagfrüh das berühmte Monterey Bay Aquarium mit meinem Couchsurfing host besucht habe, bevor ich noch bis Big Sur gefahren bin. Abgesehen von der Landschaft war es einer der nicht so tollen Tage auf dem Rad. Es war Sonntag, Vatertag und viel zu viel Verkehr unterwegs, der natürlich keinerlei Rücksicht auf Radfahrer genommen hat. In/nach dem Big Sur SP waren einige gute Anstiege zu bewältigen und je südliche man kam, desto wärmer wurde es. Die Küste war jedoch wieder ein Traum, vorbei an einem langen Part Steilküste, Stränden, Seeelefanten, über Brücken und dann auf einmal durch immer trockener werdende hügelige Graslandschaft in der Nähe von Morro Bay. In San Luis Obispo, einer sehr tollen Stadt, habe ich noch mal einen Tag Pause gemacht und hatte eine super gute Zeit mit meinem Couchsurfing host Joe, mit potluck party, Frückstück, Besuch vom Farmers market, ´Finding Dori´ im Kino :) und und und. Als ich Samstag durch Lompoc gefahren bin ist mir leider das zweites Mal auf dem Trip mein Gepäckträger gebrochen, diesmal auf der anderen Seite. Die Lösung waren mal wieder Kabelbinder (must have für jede Radtour), sodass ich gestern vorsichtig bis Santa Barbara weiterfahren konnte. Der Stopp hier war zwar nicht geplant, aber ich warte doch lieber auf die Reperatur und fahre morgen dann mit einem heilen Gepäckträger weiter.


San Francisco – Los Angeles = ca. 450 miles… final spurt!
On wednesday I took off from San Francisco. After two days on the bike, I made a stop in Santa Cruz and spent a full day at the laptop again to reconstruct the blog and erase that topic from my to-do-list.

A huge area of farmland, salad-, cabage-, and strawberry plantations were edging the road when I went from Santa Cruz to Monterey on Saturday. There I visited the famous Monterey Bay Aquarium with my Couchsurfing host the next morning, before going on to Big Sur. Disregarding the beautiful landscape, it was one of the less awsome days on the bike. It was a sunday, Father’s Day and far too much traffic, which, of course, was out of respect for bikers sharing the road. In/ Behind the Big Sur SP were some good climbs to manage and the further south I came, the warmer it got.  The coast again was a dream, passing long parts of cliff line, beaches, sea elephants, bridges and going through the hilly grassland near Morro Bay, which became dryer the further I got.
In the beautiful town San Luis Obispo I made a break day and had a great time with my Couchsurfing host Joe with a potluck party, breakfast, visiting the farmers market, going to the cinema watching ‘Finding Dori’ :) and so on…
As I went through Lompoc on saturday, unfortunately my carrier broke for the second time on this trip, this time on the other site. The solution was again the use of cable ties (must have on every bike tour). That gave me the possibility to go on carefully to Santa Barbara yesterday. The stop here wasn’t planned but I prefer waiting for the repair and go on with a fixed carrier.

BILDER-PICTURES: please click here

Advertisements

San Francisco

In San Francisco hatte ich geplant eine Pause von mindestens zwei Tagen zu machen, um meinen Muskeln mal die dringend notwendige Pause zu gönnen, mir die Stadt ein bisschen anzugucken und meinen Blog mal wieder zu aktualisieren. Ich wurde nach der großartigen Überquerung der Golden Gate Bridge sehr lieb von meinen Warmshower hosts Martin und Heidi in San Francisco empfangen. Ich hatte Glück, dass sie in einem etwas flacheren Stadtteil wohnen, denn San Francisco ist ja schließlich bekannt für die steilen Straßen.

Am Samstag habe ich eine super coole und interessante Stadtführung von Ann und Scott bekommen. Die beiden habe ich den Abend, bevor ich in San Francisco angekommen war auf dem Campingplatz im Samuel P. Taylor SP kennen gelernt. Ich hatte sie gefragt, ob ich mein Zelt mit bei ihnen auf dem Platz aufschlagen kann. Warum auch immer habe ich wieder genau die richtigen Leute gefragt. Wir hatten einen geselligen Abend und Morgen auf dem Campingplatz und es stellte sich heraus, dass die beiden auf Alameda Island wohnen, was östlich gleich neben San Francisco liegt. Scott hatte mir angeboten, dass sie mir am Samstag eine Tour geben könnten, da sie an dem Freitag sowieso nach Hause fahren würden. Das Angebot habe ich natürlich gerne angenommen und einen wunderbaren Tag bei strahlendem Sonnenschein mit ihnen in San Francisco verbracht. Vielen Dank dafür! Wir sind alle sehenswerten Punkte mit ihrem Mini Cooper angefahren und ich war heilfroh, dass ich diese wirklich unglaublich steilen Berge nicht mit meinem Rad hochfahren musste. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man in der Stadt ohne Auto oder öffentliche Verkehrsmittel wohnen und zurechtkommen würde. Zu Fuß oder mit dem Rad einzukaufen und es dann irgendwie diese Hügel hoch nach Hause zu schaffen, stelle ich mir als echte Qual vor. Ich kann schließlich aus eigener Erfahrung sagen, dass es ab einem bestimmten Winkel der Steigung schlicht unmöglich ist, ein voll beladenes Fahrrad die Straße auch nur hoch zu schieben.

Am Sonntag bin ich nach einem entspannten Frühstück mit meinen hosts im Garten mit Martin zur Height street fair gefahren. Die Straße, die ich den Tag zuvor schon besucht habe, hatte sich in ein gut besuchtes „Straßenfest“ mit Essens-, Kunst-, Informations-, Verkaufsständen und Live Musik verwandelt. Danach haben wir noch einen Abstecher in den Golden Gate Park gemacht, einen der größten Stadtparks Amerikas, in dem jeden Sonntag verschiedene Attraktionen, wie ´Outdoor Swing dancing´ oder ´roller skating´stattfinden. Es war eine ausgelassene fröhliche und entspannte Stimmung und jeder hat es einfach genossen bei schönem Wetter draußen zu sein, Rad zu fahren, ein Picknick zu machen, der Musik zu lauschen oder halt zu tanzen. :)

Montag früh bin ich mit dem Rad zur Fähre gefahren, um Ann und Scott noch für einen Tag (bzw. dann zwei Tage) auf Alameda Island zu besuchen. Es war nochmals großartig. Das Haus der beiden ist sehr faszinierend und besonders von Innen. Scott hat sehr viel Arbeit investiert, um es von innen so aussehen zu lassen wie ein ursprüngliches ´victorian house´. Ich finde diese Art von Häusern von Außen immer schon super hübsch; sich vorzustellen wie einzigartig einige davon von Innen ausgesehen haben oder immer noch aussehen ist schon toll. Mit Ann habe ich außerdem eine kleine Backsession gehabt, zwei Kuchen, Muffins und geröstete Nüsse. Es ist toll, wenn man zwischendurch mal wieder einen Ofen hat!

Wie einige von euch vielleicht bemerkt haben, musste ich meinen Blog ein bisschen umstrukturieren. Leider war es mir nicht mehr möglich Fotos hochzuladen, da ich absolut keinen Speicherplatz mehr verfügbar hatte. Ich habe insgesamt zwei komplette Tage am Laptop verbracht, um alles umzumodeln, einen davon am Dienstag bei Ann und Scott. Jetzt ist es glücklicherweise geschafft und ich kann euch weiter mit Fotos versorgen;)

Einen neuen Helm haben ich mir auch noch besorgt, da ich bei meinem Alten ein paar Risse bemerkt hatte und ich am Mittwoch wieder sicher auf dem Hwy 1 von San Francisco aus Richtung Süden starten wollte.


In San Francisco I planed to have at least two days off to give my muscels the rest they needed urgently, to have a look at the city and to do some work on my blog. After the great crossing of the Golden Gate Bridge, I was warmly welcomed in San Francisco by my Warmshower hosts Martin and Heidi. I was lucky, that they live in a flat district of San Francisco, which is usually known for its steep streets.
On saturday I got a really cool and interesting guided sightseeing tour by Ann and Scott. We met  the evening before I came to San Francisco on the campsite in Samuel P. Taylor SP. I asked them if I could camp on their site and by chance I asked exactly the right people.
We had an enjoyable evening and morning on the campsite and it turned out, that the both live on Alameda Island, which lies closely east of San Francisco. Scott offered to give me a guided tour on saturday as they would go home friday anyway. A offer I accepted gladly. And so I spent a wonderfull, sunny day with them in San Francisco. Thanks a lot! We went to all sightseeing spots by their Mini Cooper and I was so glad not to have to climb these steep hills by bike. I can’t imagine, how it is possible to live in a city like this, without car or public transport. To go shopping by foot or bike and climb these hills with the bought stuff must be agony. I can say by experience, that it is impossible even to push a loaded bike up a street, when the grade is too high.

Sunday I went to Height Street Fair with my host Martin, after having a relaxed breakfast in the garden. The street, I already visited the day before, transformed in a crowded street festival with food, art and information stands, sales stalls and live music. Afterwards we made a side trip to the Golden Gate Park, one of the biggest city parks of the US. Every sunday there are diverse attractions, like ‘Outdoor Swing Dancing’ or roller skating. It was a jolly, loose atmosphere there, as everybody just enjoyed being outside at great weather, bicycling, listen to the music or dance. :)
On monday morning I took the ferry to Alameda Island to visit Ann and Scott for a day (which became two). It again was wunderful. Their house is extremly fascinating especially from the inside. Scott did work a lot to let it look like an original victorian house. I already like the pretty look of these kind of houses from the outside; to imagine how unique some of them looked, or still look, from the inside is fantastic.
With Ann I had a joyful baking session (two cakes, muffins and roasted nuts). It’s a pleasure to have an oven from time to time!

As some of you might have noticed, I had to change the blog a little. Unfortunately it wasn’t possible to upload photos anymore, because there was no memory capacity left. I spent two days in total to change everything to good. Now it’s done and I can provide you with photos again ;)
I furthermore shopped a new helmet, as I noticed some cracks in the old one and wanted to have a safe journey going on south on the Hwy 1.

BILDER- PICTURES:  please click here

Finally- the Golden Gate Bridge

Freitag war es endlich so weit. Die Goden Gate Bridge war für mich ein kleines Highlight an der Küste, auch wenn es nur eine Brücke ist. Es war ein sonniger Tag und nur noch 35 Meilen bis San Francisco… auf gehts!:)
Die Tatsache, dass die Anzahl der Touristen auf einmal rasant anstieg sagte mir, dass es nicht mehr weit sein kann und das war es auch nicht. Nach dem Berg aus Sausalitos raus war sie auch schon da- die Golden Gate Bridge, die Hängebrücke mit einer Länge von fast 3000m. Es war ein unglaubliches Gefühl, da ich den Tag kurz zuvor meine 5000km geknackt hatte, das Wetter perfekt war und diese Reise bislang einfach so unglaublich ist. Ich bin mir sicher, dass es für mich ein ganz anderes Gefühl war, als für all die anderen Touristen, die aus dem Auto oder Bus aussteigen, um ihr Foto zu machen. Ich war schon stolz, erleichter, froh und glücklich als ich nur so da stand; umso besser war die Überquerung mit dem Rad. Hello San Francisco!


Friday was finally the day. The Golden Gate Bridge was one of my desired little highlights on the coast, though it’s only a bridge. It was a sunny day and only 35 miles to go…San Francisco here I come!

The fact, that the amount of tourists increased radically, told me, that it couldn’t be far anymore; and it wasn’t. Passing the hill behind Sausalitos it became visible -The Golden Gate Bridge, the rope bridge with a length of almost 3000m.

It was an incredible feeling, just having counted the 5000km on my tacho earlier that day, enjoying the perfect weather and realising the greatness of this whole trip. Im sure that it was a completly different feeling for me, than for all the other tourists getting out of their car or bus to make their picture. I was quite proud, relieved, happy and lucky just standing there. Even better was the crossing by bike. Hello San Fransisco!

BILDER–PICTURES: please click here

California here I am!

Am Montag (30.5.) bin ich nach einem morgendlichen Spaziergang am Strand und entspanntem Frühstück erst relativ spät von Campingplatz im Harris Statepark gestartet. Und dennoch war ich schneller in Californien als gedacht. Auch die Redwoods ließen nicht lange auf sich warten. Von Crescent City aus hatte ich den nächsten Tag schon morgens ohne Gepäck einen keinen Ausflug in einen nahegelegenen State Park gemacht, wo ich die ersten riesigen Redwood Bäume bestaunen konnte. Mit Gepäck folgte danach ein ordentlicher und langer Anstieg aus Crescent City heraus. Gefühlt bestand der ganze Tag nur aus drei ziemlich anstrengenden und langen Steigungen, wonach ich abends endlich im Redwood State Park auf dem Elk Prairie Campground angekommen war. Eine kleine Attraktion, die ich mir den Tag nicht entgehen lassen habe, war der Drive-Thru Tree. Als Radfahrer bezahlt man $1 (Autos $5), um einen kurzen steilen Hügel hoch zu fahren und dort das berühmte Foto in dem Baum zu machen. Ich hatte Glück, dass noch keine Hochsaison ist. Dann ist der Andrang manchmal so groß, dass die Dame im Kassenhäuschen die Autos, die in einer Schlange warten, nur nach und nach hochfahren lassen kann, wie sie mir erzählte. Das „Tor“ in dem Baum ist durch ein Feuer entstanden und wurde nachträglich nur ein bisschen „verschönert“. Der Baum selbst ist aber noch am Leben und wächst fröhlich munter weiter, während jedes Jahr tausende Touristen durch ihn durch fahren. Im Redwood State Park waren, wie der Name schon sagt, noch viel mehr von diesen riesigen Bäumen und ganz in der Nähe von dem Big Tree, der ebenfalls eine Touristenattraktion ist, habe ich den „Giant Penis“ der Redwoods gefunden. Die Art und Größe, wie der Baum gewachsen ist war doch fast faszinierender als die eigentliche Attraktion, the Big Tree.

Es folgte ein weiterer Tag an der Küste bis nach Eureka. Manchmal ist es ein bisschen nervig auf dem Hwy 101 unterwegs zu sein, da das Verkehrsaufkommen in einigen Bereichen doch relativ hoch ist. Mit einem breiten Seitenstreifen ist das eigentlich kein Problem. Hört er jedoch dann plötzlich auf, fahren die LKWs und Autos, die meisten keine Rücksicht nehmen sehr dicht an einem vorbei und es ist nicht mehr ganz so angenehm. In Eureka wurde ich mal wieder sehr nett von meinen Warmshower hosts Micheal und Caterina aufgenommen. Die beiden erzählten mir, dass sie am Wochenende zu einem Art und Music Festival fahren würden und es auf meinem Weg liegt. Das war doch mal wieder perfektes Timing. Zuvor lag aber noch die Avenue of the Giants auf dem Weg, eine Straße, die parallel zum Hwy 101 führt, mit deutlich weniger Verkehr und um einiges schöner. Sie schlängelt sich durch diese riesigen Redwood Bäume hindurch und man muss manchmal aufpassen, dass man sich zwischendurch auch noch mal auf die Straße konzentriert und nicht nur nach oben schaut. Übernachtet habe ich in mitten dieser riesen Bäume, was ziemlich cool war. Man fühlt sich einfach so unglaublich klein. Bei 36°C bin ich am nächsten Tag bis zum State Park südlich von Benbow gefahren und habe den Nachmittag und Abend auf dem Music und Art Festival verbracht. Abgesehen davon, dass es überall einfach viel zu sehr nach Marihuana gerochen hat und der Geruch durch die Hitze gefühlt noch verstärkt wurde, war es ein sehr cooles Festival mit vielen Kunstständen und abwechslungsreicher Musik.

Am darauf folgenden Tag (Sonntag) galt es den berüchtigten Berg zu bewältigen, den man vom Hwy 101 aus hochfahren muss, um auf dem Hwy 1 wieder zur Küste zu kommen. Ich hatte von einigen Leuten gehört, dass das ein ziemlich anstrengender Abschnitt und eine ziemlich lange Steigung ist. Mit einigen Pausen waren abends dieser lange, ein weiterer halb so langer Anstieg, mehrere kurze an der Küste und über 90km geschafft und ich war es auch.

Es folgten Tage mit Sonne, Nebel, Gegen- oder Rückenwind, mein erster Wadenkrampf und unglaublich viele kleine steile Hügel. Ich kann durchaus bestätigen, dass Californiens Küste ein sehr gutes Training für die Beine darstellt. Aber wie heißt es so schön: Nach jedem Bergauf gibt es auch ein Bergab. Oder sieh es negativ: Jedes mal, wenn es bergab geht, um einen winzigen Fluss zu überqueren, geht es auf der anderen Seite nach einer scharfen Kurve genauso steil wieder bergauf. Willkommen in Californien! ;)


On monday (May 5.) I started quite late from the campsite in Harris State Park, after a walk on the beach and a relaxed breakfast. Still I arrived in California sooner than expected. To reach the Redwoods also didn’t take long.
The next day in the morning I made a small trip without luggage to a close State Park, where I admired my first huge Redwood trees. Thereafter, with full gear again, followed a long climb out of Crecent City. I had the feeling that the day only consited out of three realy tiring and long climbs, whereafter I finally arrived at the Redwood State Park on the Prairie Campground in the evening
An attraction on the way, I just could’t miss, was the Drive-Thru Tree. As biker you pay $1 (car $5) to go up a steep hill and make the famous photo in the tree. I was lucky, that it’s not high season yet. At that time there is such a run at the place, that the woman at the cashpoint has to instruct the line of cars to go one after another. The ‘gate’ in the tree was caused by a fire and afterwards only ‘improved’. But the tree itself is alive and grows on and on, while thousands of tourists drive through it every year. In the Redwood State Park were lots of these giant trees. For example the Big Tree, also a tourist attraction, and close by I found the Redwoods’ ‘Giant Penis’. The shape and dimension the tree grows in is almost more fascinating, than the actual attraction, the Big Tree.

It followed another day cycling at the coast up to Eureka. Sometimes it’s quite annoying travelling on the Hwy 101. There is lots of traffic in some parts. With a shoulder it’s not a problem, but when this stops, the trucks and cars rush past very close and without regard. In Eureka I was once again friendly accommodated by my Warmshower Hosts, Michael and Caterina. They told me they would go to a kind of Music-Festival, which happend to lie on my way. Perfect timing.
The way going there leads through the Avenue of Giants, a street going parallel to the Hwy 101 but with less traffic and a lot more beautiful. It curls through the huge Redwood Trees and you need to take care to concentrate on the street from time to time and not only staring upwards. I camped in between these giants, which was quite cool. You feel so incredibly small.

At 36°C the next day I went to the State Park southwards of Benbow, where I spent the afternoon and evening on the Music and Art Festival in town. Apart from the smell of marihuana, amplified by the heat, it was a cool festival with lots of art stalls and diversified music. The following day (sunday) I had to master the notorious mountain you have to pass to reach the Hwy 1 at the coast again. I was told by different people, that it’s a long, hard climb. In the evening the big climb, two half as long and some shorter ones at the coast were done (90km) and I was kind of exhausted.
The following days brought sun, fog, headwind and tailwind, my first calf cramp and an incredible lot of small steep hills. I can admit that the coast of California is a good training for legs. But as it’s said: After every going uphill, there is a going downhill. Or you see the negativ side of it: Everytime you go downhill to cross a tiny stream, on the other side, after a sharp turn, you go up as steep as before. Welcome to California! ;)

BILDER- PICTURES:  please click here

Beautiful Oregon coast

Von Portland aus bin ich in zwei Tagen über Salem nach Corvallis gefahren, von wo aus ich abends noch den Bus über den Höhenzug zur Küste nach Newport genommen habe. Es waren zwei abwechslungsreiche Tage, mit einem Besuch beim Farmers Market und vorbei an Farmland, Himbeer-, Pfefferminz-, Haselnuss- und Traubenplantagen.

Da war ich nun… in Newport, endlich an der Küste, sehr lieb von meinem Couchsurfinghost Nanci empfangen und tierisch gespannt, was mich die nächsten Tage erwartet. Leider begann mein erster Tag (Montag, 23.5.) an der Küste mit Null Sicht, Nieselregen und etwas stürmischem Wind. Ich habe mich trotzdem auf den Weg gemacht und war super happy, als es sich auf einmal aufklarte und ich abends in Yachats, einem niedlichen kleinen Küstenort, sogar meinen ersten Sonnenuntergang am Strand genießen konnte. Es folgten Tage mit sonnigem Wetter und atemberaubender Küstenstraße. Dabei stellte sich mal wieder heraus, dass es super ist mit dem Rad unterwegs zu sein, da man einfach überall anhalten kann. Auch wenn sich entlang der Straße etliche Haltebuchten befinden, findet man doch immer noch einen besseren Spot oder Aussichtspunkt dazwischen, wo man eben nur als Radfahrer anhalten kann. Oregon ist sehr Radfahrerfreundlich. Im Visitor Center gibt es super gute Radkarten umsonst und die Campingplätze in den Stateparks entlang der Küste haben fast alle sogenannte ´hiker- biker sites´. Das sind Bereiche auf dem Campingplatz, die oftmals etwas abgelegener sind aber für hiker und biker nur $5 die Nacht kosten. Im Vergleich zu den normalen Preisen ist das schon ein Traum. Man kommt sich oft ziemlich klein vor, sei es auf der Straße oder auf solchen Campingplätzen, denn manche Amerikaner oder auch Touristen bevorzugen es mit ihrem Haus in den Campingurlaub zu fahren. Mit Haus meine ich nicht die normalen Wohnmobile, wie wir sie kennen. Mit Haus meine ich die reisebusgroßen Wohnmobile, bei denen man wenn sie stehen die Außenwände herausfahren kann, um innen mehr Platz zu haben. Fast immer ziehen sie auch noch ein Auto hinter sich her, an dem dann manchmal auch noch Fahrräder auf einen Träger geschnallt sind. Es muss ein sehr luxuriöses Reisen sein, aber ich bevorzuge dennoch Rad und Zelt. Etwas, was einen als Radfahrer nur etwas beunruhigt ist, dass diese „Geschosse“ oft von älteren Leuten gefahren werden, bei denen man sich manchmal nicht mehr ganz so sicher ist, ob das eine gute Idee ist und sie die Maße dieses riesigen Fahrzeugs noch richtig einschätzen können. (nein, das soll kein Angriff älterer Leute sein, die noch Auto fahren). Hinzu kommt, dass ich gehört habe, dass man für diese Fahrzeuge, die vergleichbar mit Reisebus oder LKW sind, keinen extra Führerschein braucht. Jeder, der also einen Führerschein fürs Auto hat, darf auch diese riesen Dinger fahren. Was ein Spaß mit ihnen auf diesen schmalen, kurvigen Küstenstraßen unterwegs zu sein.

Meinen Pausentag, aus dem letztendlich zwei wurden, habe ich in Port Orford verbracht. Alteira hat glücklicherweise auf meine Last Minute Couch Anfrage geantwortet und ich konnte bei ihr unterkommen. Wir verstanden uns auf Anhieb und der nächste Tag war einfach so vollgestopft mit spontanen genialen Unternehmungen, dass ich den darauf folgenden Tag auch noch geblieben bin, um noch ein bisschen zu relaxen und zu planen.

Wenn einige von euch übrigens denken, dass der Highway 101 flach ist, weil er ja direkt am Meer lang geht, der irrt sich leider. Die Straße ist ein ständiges Auf und Auf in Form von kleinen oder größeren Hügeln. So anstrengend das Ganze auch manchmal ist, so wird man doch immer wieder mit dieser atemberaubenden Aussicht auf die raue Küste und versteckte Stränden belohnt. Ich habe mir sagen lassen, dass der Highway 1, auf dem ich in Californien dann größtenteils unterwegs sein werde, noch „schlimmer“ sein soll. Schauen wir mal. Californien ist ja nicht mehr weit.


Starting from Portland I went to Salem and Corvellis in two days where I took a bus to Newport in the evening to spare the mountain range to the coast.  Two diversified days with a visit at the Farmers Market and going past farmland; rasberry, pepermint, hazlenut and grape plantations.

There I was… Newport, finally at the coast, welcomed so nicely from my couchsurfing host Nanci and exited what to expect the next days. Unfortunately the first day (Monday, May 23.) started with a lack of sight, drizzling rain and strong wind. I still started the tour and was super happy when it cleared up and I could even enjoy my first sunset at a beach in Yachats, a cute village at the coast I stranded for the night. The following days were sunny while I traveled on a breathtaking coastal highway.  Again I noticed how wonderful it is to travel by bike because you can stopp whereever you like. Even if there are various pull-outs on the way, you always find a better spot with a stunning view in between where only bikers can stop.

Oregon is very bike friendly. In the Visitor Center they have bikemaps for free and the campsites in the state parks on the coastway almost all have ‘hiker- biker sites’.  That are areas on the campsite which are more remote and only cost 5$ a night for hiker and biker. In comparison to the usual prices it’s a dream. You sometimes feel quite small on the street or on a campsite cause some Americans and tourists prefer going on holidays with their house. With ‘house’ I don’t mean the usual camping vans we know, but camping vans as big as a coach with walls to extend for more room on the inside. Almost all of them pull their car and sometimes bikes fixed at the cars back. It must be very luxurious to travel that way, but I prefer bike and tent.
Something concerning me, as a biker, is that these ‘giants’ are driven by elderly people you can’t be sure knowing the dimensions of their huge vehicle (no offence against old people driving a car). Furthermore there is no need for an extra license to drive these things, even though they are closer to a coach or a truck than to a car. But everybody having an usual drivers license is allowed to drive these enormous things. What fun to be on a winding coastal highway next to them.
My breakday, which became two, I spent in Port Orford. Alteira luckily answered my last minute couch request and I could stay at her place. We were hitting it off and the next day was filled with spontanious great ventures, so that I had to spend another day to relax and plan.

If some of you are thinking that the Hwy 101 is plane, ’cause it is so close to the sea, is mistaken. The Highway is an up and down ride on soft and steep sloped hills. Even if it’s exhausting sometimes, the breathtaking views the rough coast and the hidden beaches are worth it. I was told that the Hwy 1, I will travel on most of the time in California, is even ‘worse’. We will see… California isn’t far.

BILDER- PICTURES: please click here

Yachats